Ger­ma­nia anno zero / Deutsch­land im Jah­re Null / Ger­ma­ny, Year Zero

Ita­li­en / Deutsch­land (West) / Frank­reich 1948, deut­sche Ori­gi­nal­fas­sung mit engl. UT

Regie: Rober­to Rossellini

Ein 12jähriger Jun­ge streift, sich selbst über­las­sen, durch das zer­stör­te Ber­lin und gerät unter den Ein­fluss sei­nes alten Leh­rers und des­sen Nazi-Vor­stel­lun­gen. Er tötet sei­nen Vater und schließ­lich sich selbst. Die deutsch-ita­lie­ni­sche Kopro­duk­ti­on zeich­net ein scho­nungs­los rea­lis­ti­sches Bild der voll­kom­me­nen Zer­stö­rung. Die durch die NS-Herr­schaft und den Krieg ver­wahr­los­ten und ver­nach­läs­sig­ten Kin­der gehen zwi­schen dys­funk­tio­na­len Fami­li­en und kor­rup­ten „Leh­rern“ zugrun­de. (Anke Hahn, Deut­sche Kinemathek)

„Das größ­te Lob, das man (Ros­sel­li­ni) machen kann, ist, dass er ver­stan­den hat, sich mit sei­ner erfun­de­nen Tra­gö­die auf der Höhe der rea­len Tra­gö­die der deut­schen Bevöl­ke­rung zu bewe­gen.“ (Alber­to Moravia)