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Serbska filmowa zyma

Sorbischer Filmwinter 2020

Das sorbische Berlinale-Warmup

serbski Berlinale warmupowaś!

am Sa, 15.02. um 20:45 Uhr

Szenenfoto aus SMY

Filmy, rozgrona, piśa, spiwa …

Filme, Gespräche, Getränke, Lieder …

Wšykne filmy w serbskej recy z pódtitelami abo pśestajenim

Alle Filme in sorbischer Sprache mit Untertiteln oder Übersetzung

Szene aus WINTERFERIEN

Filmprogramm:

LISTY / BRIEFE – IN GEDENKEN AN DR. MARIA GROLLMUSS                                                                                   

Toni Bruk, DDR 1984,19 min, sorbische Fassung

Sorbin, Katholikin, Publizistin, Antifaschistin, Kommunistin – vor 75 Jahren, am 6. August 1944, starb Marja Grólmusec (Maria Grollmuß) im KZ Ravensbrück. Fragmente von Erinnerungen an eine Biografie, wie es sie unter Sorben auch gab. Aus Briefen an ihre Schwester, Dokumenten, Fotos, Erzählungen von Kindern der Maria-Grolmuß-Schule ihres Heimatdorfes Radibor und Erinnerungen von Weggefährtinnen und –gefährten ersteht das Bild einer hochsensiblen Intellektuellen, die aufrecht den sicheren Tod in Kauf nahm. Elegische Naturaufnahmen und Orgelmusik schaffen dabei einen beständigen Bezug zu einer tiefen Spiritualität und Religiosität, aus der sich sowohl die kommunistische Weltanschauung als auch die Widerstandskraft von Grólmusec speisten.

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ŹIWA ŽEŃSKA – DIE WILDE FRAU
Hella Stoletzki, D 2019, 8 min

Auf der Bühne einer leeren Bar trifft die wilde Frau von Picho auf eine junge Frau. Die filmische Collage basiert auf einer Lausitzer Sage.

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SMY / WIR SIND
Luisa Nawka, Sophia Ziesch, D 2019, 12 min

Warum bin ich sorbisch? Im offenen Gespräch wagen es fünf Menschen, ihre individuelle Zugehörigkeit zur Minderheit in Ostsachsen zu hinterfragen und finden sich mit persönlichen Konflikten konfrontiert.

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ZYMSKE PROZNINY – WINTERFERIEN
Projektgruppe „Casowe skokanje Chóśebuz / Zeitensprünge Cottbus“, D 2019,16 min

Ein alter Bauernhof. Eine Scheune. Darin eine Truhe, deren Inhalt fast vergessene Erinnerungen aus vergangener Zeit zum Leben erweckt: Geschichten aus der Niederlausitz, die Erinnerungen von Sorben/Wenden an die DDR.

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Pušćiś a pśimjeś / VERLIEREN UND FINDEN                                                                                                  

Roman Pernack, D 2019, 28 min

Verloren glauben viele das Sorbischein der Niederlausitz. Aber es gibt Menschen, die darin etwas finden –Verbindungen zur eigenen Geschichte, Familie, Berufung oder einfach: Heimat. EinKahnfährmann im Spreewald, der seine sorbischen Wurzeln achtet, aber dieSprache nicht spricht. Eine Lehrerin, die mit ihr nicht aufwuchs, aber sieheute engagiert verbreitet. Ein rasender Reporter, der sie an seine Kinderweitergibt, sich damit aber von der sorbischen Community oft allein gelassenfühlt. Ein Linguist, den sein Interesse für „Minderheitensprachen“ in dieLausitz geführt hat … Alltagsbeobachtungen und die Frage: Was macht es aus, dasSorbische? Sprache oder Herkunft?

Szene aus VERLIEREN UND FINDEN

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