Deutschland / Frankreich 2026, 93 min, Russisch mit deutschen Untertiteln
Regie: Lena Karbe
Drei ehrenamtliche Psycholog:innen einer Moskauer Krisenhotline leisten seit Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine, freiwilligen Telefondienst. Die Auswirkungen der russischen Propaganda auf die eigene Bevölkerung werden während ihrer Arbeit besonders spürbar. Zwischen beruflicher Verantwortung und den weitreichenden Einschränkungen der Meinungsfreiheit müssen die Psycholog:innen einen Weg finden. In dem aufreibenden Balanceakt zwischen den Bedürfnissen der Hilfesuchenden und ihrer eigenen psychischen Gesundheit, wird das Risiko sichtbar – selbst zu Kompliz:innen des totalitären Systems zu werden.
Was bedeutet „Neutralität”? Wo sollten die Grenzen gezogen werden? Und wie setzen die Psycholog:innen diese Grenzen, während sie sich bemühen, ihre berufliche Integrität, persönliche Sicherheit und Psyche zu schützen?
INNERE EMIGRANTEN beobachtet das unausweichliche, schleichende Abdriften in die Komplizenschaft. Der Dokumentarfilm von Lena Karbe entstand über drei Jahre unter strengster Geheimhaltung. Es ist ein kollektives Psychogramm der russischen Gesellschaft und eine Mahnung an die zerstörerische Kraft eines autoritären Regimes für die Zivilgesellschaft.
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В центре сюжета — трое психологов-волонтеров московской горячей линии помощи. С начала полномасштабного вторжения в Украину их работа превратилась в ежедневное противостояние последствиям пропаганды. Герои пытаются сохранить профессиональную этику, балансируя на опасном краю:
• Где грань между помощью человеку и невольным соучастием в системе? • Что на самом деле означает «нейтралитет» психолога в тоталитарных условиях? • Как спасти чужую психику, не разрушив свою собственную?
Этот фильм — результат трёх лет работы в условиях строжайшей секретности. Перед нами коллективная психограмма российского общества и глубокое исследование того, как авторитарный режим подтачивает основы человечности и гражданского сознания.
«Внутренние эмигранты» фиксируют тот самый момент, когда личная безопасность и профессиональный долг вступают в неразрешимый конфликт.
Polen / Großbritannien 2025, 110 min, englische Originalfassung mit deutschen UT
Regie: Jan Komasa
Der 19-jährige Tommy genießt sein Leben als Krimineller, treibt seine Freunde immer wieder zu grausamen Gewalttaten an und prahlt damit auf Social Media – bis er eines Nachts von einem Fremden entführt wird. Als Tommy erwacht, findet er sich angekettet im Keller eines abgelegenen Vorstadthauses wieder, in dem sein Entführer Chris mit seiner Frau Kathryn und ihrem jungen Sohn Jonathan lebt. Die Familie setzt alles daran, Tommys unkontrolliertes Verhalten zu „reformieren“, und unterzieht ihn zahlreichen psychologischen Spielchen, um aus ihm einen „braven Jungen“ zu machen. Während Tommy sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, wird er immer tiefer in die dysfunktionale Familiendynamik von Chris, Kathryn und Jonathan hineingezogen, aber auch mit seinen eigenen Sehnsüchten konfrontiert. Und schleichend merkt Tommy, dass seine Gefühle zwischen Hass und Sympathie, zwischen Fluchtreflex und dem Bedürfnis nach Nähe verschwimmen.
Mit seinem Film GOOD BOY – WIR WOLLEN NUR DEIN BESTES legt der oscarnominierte Regisseur Jan Komasa (CORPUS CHRISTI) einen provokanten Gesellschaftsthriller vor, der von The Guardian bereits mit Kubricks CLOCKWORK ORANGE verglichen wird.
Frankreich / Libanon/ Deutschland / Katar 2026, 75 min, Arabisch | Französisch | Englisch mit dt. UT
Regie: Lana Daher
„Desorientierung ist ganz normal: Willkommen im Libanon“
DO YOU LOVE ME ist eine spielerische und persönliche Reise durch die audiovisuelle Erinnerung des Libanon, die vollständig aus Archivmaterial besteht. Es ist ein Liebesbrief an Beirut, der 70 Jahre Film, Fernsehen, Heimvideos und Fotografie umfasst und die kollektive Psyche der Libanesen erforscht, die von Freude und Intimität, Zerstörung und Verlust geprägt ist. Durch die Augen von Bürgern, Filmemachern und Künstlern rekonstruiert der Film eine fragmentierte Geschichte in einem Land ohne nationales Archiv und feiert den kreativen Ausdruck als Widerstand, Erneuerung und Möglichkeit, Erinnerungen zu bewahren. Er stützt sich auf über 100 Werke des unabhängigen libanesischen Kinos sowie auf unzählige Heimvideos, Fotos, Podcasts, Musik und andere Medien.
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„Assoziativ fügt Lana Daher Bilder zusammen, stellt Szenen von aktuellen neben Filme aus den 80er oder 90er Jahren und lässt so weniger eine lineare Geschichte Beiruts entstehen, als eine, die aus den Träumen des Kinos schöpft. Und der Musik: Der 70er Jahre Disko-Hit „Laissez-moi danser/ Lass mich tanzen“ erklingt zu einer Montage diverser Spiel- und Dokumentarfilmbilder und wirkt am Ende von DO YOU LOVE ME wie der ideale Durchhaltesong für ein kleines Land, das teils aus eigenem Verschulden, teils unschuldig zum Schauplatz immer neuer Kriege wurde, die seine Zukunft auch im Jahre 2026 ungewiss erscheinen lassen.” (Michael Meyns, programmkino.de)
Deutschland / Frankreich 2026, 93 min, Russisch mit deutschen Untertiteln
Regie: Lena Karbe
Drei ehrenamtliche Psycholog:innen einer Moskauer Krisenhotline leisten seit Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine, freiwilligen Telefondienst. Die Auswirkungen der russischen Propaganda auf die eigene Bevölkerung werden während ihrer Arbeit besonders spürbar. Zwischen beruflicher Verantwortung und den weitreichenden Einschränkungen der Meinungsfreiheit müssen die Psycholog:innen einen Weg finden. In dem aufreibenden Balanceakt zwischen den Bedürfnissen der Hilfesuchenden und ihrer eigenen psychischen Gesundheit, wird das Risiko sichtbar – selbst zu Kompliz:innen des totalitären Systems zu werden.
Was bedeutet „Neutralität”? Wo sollten die Grenzen gezogen werden? Und wie setzen die Psycholog:innen diese Grenzen, während sie sich bemühen, ihre berufliche Integrität, persönliche Sicherheit und Psyche zu schützen?
INNERE EMIGRANTEN beobachtet das unausweichliche, schleichende Abdriften in die Komplizenschaft. Der Dokumentarfilm von Lena Karbe entstand über drei Jahre unter strengster Geheimhaltung. Es ist ein kollektives Psychogramm der russischen Gesellschaft und eine Mahnung an die zerstörerische Kraft eines autoritären Regimes für die Zivilgesellschaft.
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В центре сюжета — трое психологов-волонтеров московской горячей линии помощи. С начала полномасштабного вторжения в Украину их работа превратилась в ежедневное противостояние последствиям пропаганды. Герои пытаются сохранить профессиональную этику, балансируя на опасном краю:
• Где грань между помощью человеку и невольным соучастием в системе? • Что на самом деле означает «нейтралитет» психолога в тоталитарных условиях? • Как спасти чужую психику, не разрушив свою собственную?
Этот фильм — результат трёх лет работы в условиях строжайшей секретности. Перед нами коллективная психограмма российского общества и глубокое исследование того, как авторитарный режим подтачивает основы человечности и гражданского сознания.
«Внутренние эмигранты» фиксируют тот самый момент, когда личная безопасность и профессиональный долг вступают в неразрешимый конфликт.
Polen / Großbritannien 2025, 110 min, englische Originalfassung mit deutschen UT
Regie: Jan Komasa
Der 19-jährige Tommy genießt sein Leben als Krimineller, treibt seine Freunde immer wieder zu grausamen Gewalttaten an und prahlt damit auf Social Media – bis er eines Nachts von einem Fremden entführt wird. Als Tommy erwacht, findet er sich angekettet im Keller eines abgelegenen Vorstadthauses wieder, in dem sein Entführer Chris mit seiner Frau Kathryn und ihrem jungen Sohn Jonathan lebt. Die Familie setzt alles daran, Tommys unkontrolliertes Verhalten zu „reformieren“, und unterzieht ihn zahlreichen psychologischen Spielchen, um aus ihm einen „braven Jungen“ zu machen. Während Tommy sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, wird er immer tiefer in die dysfunktionale Familiendynamik von Chris, Kathryn und Jonathan hineingezogen, aber auch mit seinen eigenen Sehnsüchten konfrontiert. Und schleichend merkt Tommy, dass seine Gefühle zwischen Hass und Sympathie, zwischen Fluchtreflex und dem Bedürfnis nach Nähe verschwimmen.
Mit seinem Film GOOD BOY – WIR WOLLEN NUR DEIN BESTES legt der oscarnominierte Regisseur Jan Komasa (CORPUS CHRISTI) einen provokanten Gesellschaftsthriller vor, der von The Guardian bereits mit Kubricks CLOCKWORK ORANGE verglichen wird.
Sa. 06.06.
16:00 Uhr
Chronos – Fluss der Zeit
, tw. OmdU – in Anwesenheit des Regisseurs Volker Koepp
Deutschland 2026, 200 min, Deutsch | Ukrainisch | Litauisch | Belarusisch | Russisch | Rumänisch mit deutschen UT
Regie: Volker Koepp
„Strom, alleine immer kann ich dich lieben nur …“ (Johannes Bobrowski: Sarmatische Zeit)
Der Fluss Chronos, antiker Name der Memel, durchfließt die Region Sarmatien. Ihm folgt Volker Koepp auf der Suche nach den Schicksalen der Menschen, die an diesen Ufern leben – und kehrt dabei immer wieder zu jenen zurück, die seine früheren Filme geprägt haben. Doch „Chronos – Fluss der Zeit“ ist auch das Porträt einer Region im Wandel. Über fünf Jahre dauerten die Dreharbeiten. Die russische Invasion der Ukraine, die Covid-19-Pandemie prägen das Erleben genauso wie sowjetische Vergangenheit und die Narben, die der Holocaust in den Gemeinschaften hinterlassen hat.
Auf den Spuren der Gedichte von Johannes Bobrowski drehte Volker Koepp 1972 seinen ersten Film im historischen Landschaftsraum östlich der Weichsel zwischen Ostsee und Schwarzem Meer, in der Spätantike „Sarmatien“ genannt. Eine Welt, die nach dem Zweiten Weltkrieg zum sowjetischen Imperium gehörte. Später drehte Koepp in dieser Gegend mit „Kalte Heimat“ (1994), „Herr Zwilling und Frau Zuckermann“ (1998) oder „In Sarmatien“ (2013) einen ganzen Zyklus von Filmen. Es ging um Begegnungen mit Menschen, ihrem Alltag, ihren von politischen Umbrüchen geprägten Biografien, um nationalsozialistischen Terror, die Ermordung der Juden, stalinistische Verfolgung und Hoffnungen auf gesellschaftliche Veränderungen. „Chronos – Fluss der Zeit“ fügt diesen Geschichten ein neues, entscheidendes Kapitel hinzu – als filmische Montage, in der sich Vergangenheit und Gegenwart fragmentarisch verbinden.
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Volker Koepp: Bemerkungen zu „Chronos – Fluss der Zeit“
Zur Vorstellung dieses Filmprojekts schrieb ich 2019: Auf unsere Drehreise für einen Film sind wir 2012 in die Ukraine aufgebrochen, nach Odessa, an die Küste des Schwarzen Meeres. Nach einigen Wochen kamen wir in der russischen Oblast Kaliningrad an, im früheren Nördlichen Ostpreussen. Unterwegs drehten wir in den ukrainischen Städten Uman, Czernowitz und Lemberg, im polnischen Lublin, im belorussischen Hrodno, in Litauen und schließlich in Kaliningrad/Königsberg und in Sowjetsk/Tilsit. An der Ostsee, in Swjetlogorsk/Rauschen und auf der Kurischen Nehrung beendeten wir unsere Dreharbeiten. Der Film hieß: In Sarmatien.
Bevor ich Filme machte, las ich Gedichte. 1963 fand ich ein Buch: Sarmatische Zeit stand in roter Schrift auf dem schmalen schwarzen Leinenband zu lesen. Der Dichter: Johannes Bobrowski. Ich fand das Land Sarmatien im Brockhaus von 1898 in einer Karte aus der Spätantike verzeichnet. Östlich der Weichsel reicht dort Sarmatia vom Oceanus Sarmaticus, der Ostsee, bis hinunter ans Pontus Euxinus, ans Schwarzen Meer. Der Fluss Chronos der Antike ist die Memel der Gegenwart (litauisch: Nemunas, belorussisch: Nemon und im heute zu Russland gehörenden Kaliningrader Gebiet: Neman).
Bobrowski sagt: Strom, alleine immer kann ich dich lieben nur …
Seit 1972 bin ich für Filme neben meinen Dreharbeiten zwischen Elbe und Oder, wie etwa in Wittstock, auch in Sarmatien unterwegs. Ich erzählte vom Leben der Menschen in ihren Landschaften. Ich traf Überlebende nach Hitlers Völkermord an den Juden und Stalins Terror in der Ukraine. Von Biografien also, die geprägt waren von politischen und geografischen Umbrüchen und den Zeitenwenden im elenden 20. Jahrhundert. Und dann, bei den Jüngeren, auch des 21 Jahrhunderts. Hoffnungen, die nach dem scheinbaren Ende des Kalten Krieges vor dreißig Jahren aufkamen, sind durch die Entwicklungen in allerletzter Zeit wieder verflogen. Vielerorts erleben wir so etwas wie eine Hinwendung zu autoritären und antidemokratischen Strukturen. Den Versuchen also, Geschichte vergessen zu machen.
Bobrowski: Leute, ihr redet: Vergessen — es möcht der Holunder sterben an eurer Vergesslichkeit…
Als der Film In Sarmatien in den Kinos war, brachte Russland mit Annexion der Krim im Jahr 2014 den Krieg zurück in die Mitte Europas. Ein Achselzucken ist da nicht erlaubt. Es ist Zeit, mit Chronos noch einmal zu meinen sarmatischen Orten aufzubrechen. Die Menschen, die ich bei früheren Dreharbeiten kennenlernte, sind mir stets nah geblieben. Wir werden auf unserer Drehreise das Leben von manchen von ihnen weiter begleiten können. Und neue Menschen kennenlernen.
Jetzt ist das Jahr 2026 Chronos – Fluss der Zeit ist ein ungewolltes „Langzeitprojekt“. Die Dreharbeiten begannen im Jahr 2020 und sollten 2021 beendet sein. Zuerst brachte die Pandemie ungezählte Verzögerungen und Unterbrechungen. Manche der geplanten Drehorte im Kaliningrader Gebiet waren nun gar nicht mehr zu erreichbar. Die russischen Kinder und Frauen und Freunde aus früheren Filmen waren nun wie verschollen. Die politischen Entwicklungen in der Mitte Europas wurden immer bedrohlicher. Die Frauen in Belarus. Dann das Unfassbare: die Ausweitung des russischen Krieges auf die gesamte Ukraine. Auf Odessa, Uman, Lemberg und Czernowitz. Schreckensbilder über Jahre. Zum Drehen in die Ukraine, nach Czernowitz, fuhr ich mit einem Smartphon. Schließlich reichten die Arbeiten am Film bis in die Gegenwart des Jahres 2026. Seit Beginn des Krieges nach der Annexion der Krim sind nun bald 12 Jahre vergangen. Der tägliche Schrecken der russischen Kriegsverbrechen im Fernsehen. Die Hoffnung, dass Ende des Krieges zu erleben, hat sich nicht erfüllt.
Polen / Großbritannien 2025, 110 min, englische Originalfassung mit deutschen UT
Regie: Jan Komasa
Der 19-jährige Tommy genießt sein Leben als Krimineller, treibt seine Freunde immer wieder zu grausamen Gewalttaten an und prahlt damit auf Social Media – bis er eines Nachts von einem Fremden entführt wird. Als Tommy erwacht, findet er sich angekettet im Keller eines abgelegenen Vorstadthauses wieder, in dem sein Entführer Chris mit seiner Frau Kathryn und ihrem jungen Sohn Jonathan lebt. Die Familie setzt alles daran, Tommys unkontrolliertes Verhalten zu „reformieren“, und unterzieht ihn zahlreichen psychologischen Spielchen, um aus ihm einen „braven Jungen“ zu machen. Während Tommy sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, wird er immer tiefer in die dysfunktionale Familiendynamik von Chris, Kathryn und Jonathan hineingezogen, aber auch mit seinen eigenen Sehnsüchten konfrontiert. Und schleichend merkt Tommy, dass seine Gefühle zwischen Hass und Sympathie, zwischen Fluchtreflex und dem Bedürfnis nach Nähe verschwimmen.
Mit seinem Film GOOD BOY – WIR WOLLEN NUR DEIN BESTES legt der oscarnominierte Regisseur Jan Komasa (CORPUS CHRISTI) einen provokanten Gesellschaftsthriller vor, der von The Guardian bereits mit Kubricks CLOCKWORK ORANGE verglichen wird.
Deutschland / Frankreich 2026, 93 min, Russisch mit deutschen Untertiteln
Regie: Lena Karbe
Drei ehrenamtliche Psycholog:innen einer Moskauer Krisenhotline leisten seit Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine, freiwilligen Telefondienst. Die Auswirkungen der russischen Propaganda auf die eigene Bevölkerung werden während ihrer Arbeit besonders spürbar. Zwischen beruflicher Verantwortung und den weitreichenden Einschränkungen der Meinungsfreiheit müssen die Psycholog:innen einen Weg finden. In dem aufreibenden Balanceakt zwischen den Bedürfnissen der Hilfesuchenden und ihrer eigenen psychischen Gesundheit, wird das Risiko sichtbar – selbst zu Kompliz:innen des totalitären Systems zu werden.
Was bedeutet „Neutralität”? Wo sollten die Grenzen gezogen werden? Und wie setzen die Psycholog:innen diese Grenzen, während sie sich bemühen, ihre berufliche Integrität, persönliche Sicherheit und Psyche zu schützen?
INNERE EMIGRANTEN beobachtet das unausweichliche, schleichende Abdriften in die Komplizenschaft. Der Dokumentarfilm von Lena Karbe entstand über drei Jahre unter strengster Geheimhaltung. Es ist ein kollektives Psychogramm der russischen Gesellschaft und eine Mahnung an die zerstörerische Kraft eines autoritären Regimes für die Zivilgesellschaft.
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В центре сюжета — трое психологов-волонтеров московской горячей линии помощи. С начала полномасштабного вторжения в Украину их работа превратилась в ежедневное противостояние последствиям пропаганды. Герои пытаются сохранить профессиональную этику, балансируя на опасном краю:
• Где грань между помощью человеку и невольным соучастием в системе? • Что на самом деле означает «нейтралитет» психолога в тоталитарных условиях? • Как спасти чужую психику, не разрушив свою собственную?
Этот фильм — результат трёх лет работы в условиях строжайшей секретности. Перед нами коллективная психограмма российского общества и глубокое исследование того, как авторитарный режим подтачивает основы человечности и гражданского сознания.
«Внутренние эмигранты» фиксируют тот самый момент, когда личная безопасность и профессиональный долг вступают в неразрешимый конфликт.
Polen / Großbritannien 2025, 110 min, englische Originalfassung mit deutschen UT
Regie: Jan Komasa
Der 19-jährige Tommy genießt sein Leben als Krimineller, treibt seine Freunde immer wieder zu grausamen Gewalttaten an und prahlt damit auf Social Media – bis er eines Nachts von einem Fremden entführt wird. Als Tommy erwacht, findet er sich angekettet im Keller eines abgelegenen Vorstadthauses wieder, in dem sein Entführer Chris mit seiner Frau Kathryn und ihrem jungen Sohn Jonathan lebt. Die Familie setzt alles daran, Tommys unkontrolliertes Verhalten zu „reformieren“, und unterzieht ihn zahlreichen psychologischen Spielchen, um aus ihm einen „braven Jungen“ zu machen. Während Tommy sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, wird er immer tiefer in die dysfunktionale Familiendynamik von Chris, Kathryn und Jonathan hineingezogen, aber auch mit seinen eigenen Sehnsüchten konfrontiert. Und schleichend merkt Tommy, dass seine Gefühle zwischen Hass und Sympathie, zwischen Fluchtreflex und dem Bedürfnis nach Nähe verschwimmen.
Mit seinem Film GOOD BOY – WIR WOLLEN NUR DEIN BESTES legt der oscarnominierte Regisseur Jan Komasa (CORPUS CHRISTI) einen provokanten Gesellschaftsthriller vor, der von The Guardian bereits mit Kubricks CLOCKWORK ORANGE verglichen wird.
Kroatien / Litauen / Slowenien 2025, 88 min, Kroatisch mit deutschen UT
Regie: Čejen Černić Čanak
Marko glaubt, seinen Weg gefunden zu haben: In der Schule wird er als Sportler gefeiert, mit seiner Freundin führt er eine stabile Beziehung, in der Werkstatt seines Vaters wartet ein guter Job. Er ist einer, den alle mögen – und als es darum geht, sein kroatisches Heimatdorf vor einer Flut zu schützen, stapelt er Sandsäcke, wie alle anderen auch. Doch dann taucht ein Freund aus der Vergangenheit auf und weckt Gefühle, die Markos sorgsam zusammengebautes Selbstbild in Frage stellen – und das Selbstverständnis der konservativen Dorfgemeinschaft gleich mit.
MAUERN AUS SAND ist eine melancholisch erzählte Geschichte über das Erwachsenwerden und den aussichtslosen Versuch, der Mensch zu sein, den andere in einem zu sehen glauben. Behutsam und frei von Sentimentalität inszeniert Regisseurin Čejen Černić Čanak die Liebe als Naturgewalt, die sich ihren Weg bahnt – so viele Dämme auch aufgeschüttet werden. Ein aufregendes, dabei ganz unaufdringliches Stück junges queeres Kino, zeitlos schön.
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Deutschland / Frankreich 2026, 93 min, Russisch mit deutschen Untertiteln
Regie: Lena Karbe
Drei ehrenamtliche Psycholog:innen einer Moskauer Krisenhotline leisten seit Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine, freiwilligen Telefondienst. Die Auswirkungen der russischen Propaganda auf die eigene Bevölkerung werden während ihrer Arbeit besonders spürbar. Zwischen beruflicher Verantwortung und den weitreichenden Einschränkungen der Meinungsfreiheit müssen die Psycholog:innen einen Weg finden. In dem aufreibenden Balanceakt zwischen den Bedürfnissen der Hilfesuchenden und ihrer eigenen psychischen Gesundheit, wird das Risiko sichtbar – selbst zu Kompliz:innen des totalitären Systems zu werden.
Was bedeutet „Neutralität”? Wo sollten die Grenzen gezogen werden? Und wie setzen die Psycholog:innen diese Grenzen, während sie sich bemühen, ihre berufliche Integrität, persönliche Sicherheit und Psyche zu schützen?
INNERE EMIGRANTEN beobachtet das unausweichliche, schleichende Abdriften in die Komplizenschaft. Der Dokumentarfilm von Lena Karbe entstand über drei Jahre unter strengster Geheimhaltung. Es ist ein kollektives Psychogramm der russischen Gesellschaft und eine Mahnung an die zerstörerische Kraft eines autoritären Regimes für die Zivilgesellschaft.
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В центре сюжета — трое психологов-волонтеров московской горячей линии помощи. С начала полномасштабного вторжения в Украину их работа превратилась в ежедневное противостояние последствиям пропаганды. Герои пытаются сохранить профессиональную этику, балансируя на опасном краю:
• Где грань между помощью человеку и невольным соучастием в системе? • Что на самом деле означает «нейтралитет» психолога в тоталитарных условиях? • Как спасти чужую психику, не разрушив свою собственную?
Этот фильм — результат трёх лет работы в условиях строжайшей секретности. Перед нами коллективная психограмма российского общества и глубокое исследование того, как авторитарный режим подтачивает основы человечности и гражданского сознания.
«Внутренние эмигранты» фиксируют тот самый момент, когда личная безопасность и профессиональный долг вступают в неразрешимый конфликт.
Mo. 08.06.
19:00 Uhr
DEFA-Stiftung präsentiert | Besondere Kennzeichen: keine
Gerda Krause hat keine besonderen Kennzeichen. Damit steht sie stellvertretend für das Schicksal von Millionen Frauen, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg als alleinerziehende Mütter in einer Welt im Umbruch behaupten mussten. Ihr Alltag war ein schwieriger Spagat zwischen hartem Überlebenskampf und leiser Hoffnung auf Selbstverwirklichung. Der Film BESONDERE KENNZEICHEN: KEINE (1955) ist eine tiefe Verbeugung vor der Lebensleistung dieser Generation.
Basierend auf einem Hörspiel von Berta Waterstradt verzichtet Regisseur Joachim Kunert in seinem Spielfilmdebüt auf künstliche Dramatik. Stattdessen fängt er die Atmosphäre der frühen Nachkriegsjahre in naturalistisch anmutenden Bildern ein. Die Hauptrolle wurde mit der damals nahezu unbekannten Schauspielerin Erika Müller-Fürstenau besetzt, die kurz zuvor mit ihrem Mann aus dem Westen in die DDR übergesiedelt war.
Präsentiert wird BESONDERE KENNZEICHEN: KEINE in der mit Mitteln aus dem „Förderprogramm Filmerbe“ digital-restaurierten Fassung. Diese bringt das historische Stadtbild Berlins – vom Alexanderplatz bis zur Komischen Oper – in hervorragender Qualität zurück auf die Kinoleinwand.
Polen / Großbritannien 2025, 110 min, englische Originalfassung mit deutschen UT
Regie: Jan Komasa
Der 19-jährige Tommy genießt sein Leben als Krimineller, treibt seine Freunde immer wieder zu grausamen Gewalttaten an und prahlt damit auf Social Media – bis er eines Nachts von einem Fremden entführt wird. Als Tommy erwacht, findet er sich angekettet im Keller eines abgelegenen Vorstadthauses wieder, in dem sein Entführer Chris mit seiner Frau Kathryn und ihrem jungen Sohn Jonathan lebt. Die Familie setzt alles daran, Tommys unkontrolliertes Verhalten zu „reformieren“, und unterzieht ihn zahlreichen psychologischen Spielchen, um aus ihm einen „braven Jungen“ zu machen. Während Tommy sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, wird er immer tiefer in die dysfunktionale Familiendynamik von Chris, Kathryn und Jonathan hineingezogen, aber auch mit seinen eigenen Sehnsüchten konfrontiert. Und schleichend merkt Tommy, dass seine Gefühle zwischen Hass und Sympathie, zwischen Fluchtreflex und dem Bedürfnis nach Nähe verschwimmen.
Mit seinem Film GOOD BOY – WIR WOLLEN NUR DEIN BESTES legt der oscarnominierte Regisseur Jan Komasa (CORPUS CHRISTI) einen provokanten Gesellschaftsthriller vor, der von The Guardian bereits mit Kubricks CLOCKWORK ORANGE verglichen wird.
Deutschland / Frankreich 2026, 93 min, Russisch mit deutschen Untertiteln
Regie: Lena Karbe
Drei ehrenamtliche Psycholog:innen einer Moskauer Krisenhotline leisten seit Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine, freiwilligen Telefondienst. Die Auswirkungen der russischen Propaganda auf die eigene Bevölkerung werden während ihrer Arbeit besonders spürbar. Zwischen beruflicher Verantwortung und den weitreichenden Einschränkungen der Meinungsfreiheit müssen die Psycholog:innen einen Weg finden. In dem aufreibenden Balanceakt zwischen den Bedürfnissen der Hilfesuchenden und ihrer eigenen psychischen Gesundheit, wird das Risiko sichtbar – selbst zu Kompliz:innen des totalitären Systems zu werden.
Was bedeutet „Neutralität”? Wo sollten die Grenzen gezogen werden? Und wie setzen die Psycholog:innen diese Grenzen, während sie sich bemühen, ihre berufliche Integrität, persönliche Sicherheit und Psyche zu schützen?
INNERE EMIGRANTEN beobachtet das unausweichliche, schleichende Abdriften in die Komplizenschaft. Der Dokumentarfilm von Lena Karbe entstand über drei Jahre unter strengster Geheimhaltung. Es ist ein kollektives Psychogramm der russischen Gesellschaft und eine Mahnung an die zerstörerische Kraft eines autoritären Regimes für die Zivilgesellschaft.
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В центре сюжета — трое психологов-волонтеров московской горячей линии помощи. С начала полномасштабного вторжения в Украину их работа превратилась в ежедневное противостояние последствиям пропаганды. Герои пытаются сохранить профессиональную этику, балансируя на опасном краю:
• Где грань между помощью человеку и невольным соучастием в системе? • Что на самом деле означает «нейтралитет» психолога в тоталитарных условиях? • Как спасти чужую психику, не разрушив свою собственную?
Этот фильм — результат трёх лет работы в условиях строжайшей секретности. Перед нами коллективная психограмма российского общества и глубокое исследование того, как авторитарный режим подтачивает основы человечности и гражданского сознания.
«Внутренние эмигранты» фиксируют тот самый момент, когда личная безопасность и профессиональный долг вступают в неразрешимый конфликт.
Polen / Großbritannien 2025, 110 min, englische Originalfassung mit deutschen UT
Regie: Jan Komasa
Der 19-jährige Tommy genießt sein Leben als Krimineller, treibt seine Freunde immer wieder zu grausamen Gewalttaten an und prahlt damit auf Social Media – bis er eines Nachts von einem Fremden entführt wird. Als Tommy erwacht, findet er sich angekettet im Keller eines abgelegenen Vorstadthauses wieder, in dem sein Entführer Chris mit seiner Frau Kathryn und ihrem jungen Sohn Jonathan lebt. Die Familie setzt alles daran, Tommys unkontrolliertes Verhalten zu „reformieren“, und unterzieht ihn zahlreichen psychologischen Spielchen, um aus ihm einen „braven Jungen“ zu machen. Während Tommy sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, wird er immer tiefer in die dysfunktionale Familiendynamik von Chris, Kathryn und Jonathan hineingezogen, aber auch mit seinen eigenen Sehnsüchten konfrontiert. Und schleichend merkt Tommy, dass seine Gefühle zwischen Hass und Sympathie, zwischen Fluchtreflex und dem Bedürfnis nach Nähe verschwimmen.
Mit seinem Film GOOD BOY – WIR WOLLEN NUR DEIN BESTES legt der oscarnominierte Regisseur Jan Komasa (CORPUS CHRISTI) einen provokanten Gesellschaftsthriller vor, der von The Guardian bereits mit Kubricks CLOCKWORK ORANGE verglichen wird.
Frankreich / Libanon/ Deutschland / Katar 2026, 75 min, Arabisch | Französisch | Englisch mit dt. UT
Regie: Lana Daher
„Desorientierung ist ganz normal: Willkommen im Libanon“
DO YOU LOVE ME ist eine spielerische und persönliche Reise durch die audiovisuelle Erinnerung des Libanon, die vollständig aus Archivmaterial besteht. Es ist ein Liebesbrief an Beirut, der 70 Jahre Film, Fernsehen, Heimvideos und Fotografie umfasst und die kollektive Psyche der Libanesen erforscht, die von Freude und Intimität, Zerstörung und Verlust geprägt ist. Durch die Augen von Bürgern, Filmemachern und Künstlern rekonstruiert der Film eine fragmentierte Geschichte in einem Land ohne nationales Archiv und feiert den kreativen Ausdruck als Widerstand, Erneuerung und Möglichkeit, Erinnerungen zu bewahren. Er stützt sich auf über 100 Werke des unabhängigen libanesischen Kinos sowie auf unzählige Heimvideos, Fotos, Podcasts, Musik und andere Medien.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
„Assoziativ fügt Lana Daher Bilder zusammen, stellt Szenen von aktuellen neben Filme aus den 80er oder 90er Jahren und lässt so weniger eine lineare Geschichte Beiruts entstehen, als eine, die aus den Träumen des Kinos schöpft. Und der Musik: Der 70er Jahre Disko-Hit „Laissez-moi danser/ Lass mich tanzen“ erklingt zu einer Montage diverser Spiel- und Dokumentarfilmbilder und wirkt am Ende von DO YOU LOVE ME wie der ideale Durchhaltesong für ein kleines Land, das teils aus eigenem Verschulden, teils unschuldig zum Schauplatz immer neuer Kriege wurde, die seine Zukunft auch im Jahre 2026 ungewiss erscheinen lassen.” (Michael Meyns, programmkino.de)
Polen / Großbritannien 2025, 110 min, englische Originalfassung mit deutschen UT
Regie: Jan Komasa
Der 19-jährige Tommy genießt sein Leben als Krimineller, treibt seine Freunde immer wieder zu grausamen Gewalttaten an und prahlt damit auf Social Media – bis er eines Nachts von einem Fremden entführt wird. Als Tommy erwacht, findet er sich angekettet im Keller eines abgelegenen Vorstadthauses wieder, in dem sein Entführer Chris mit seiner Frau Kathryn und ihrem jungen Sohn Jonathan lebt. Die Familie setzt alles daran, Tommys unkontrolliertes Verhalten zu „reformieren“, und unterzieht ihn zahlreichen psychologischen Spielchen, um aus ihm einen „braven Jungen“ zu machen. Während Tommy sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, wird er immer tiefer in die dysfunktionale Familiendynamik von Chris, Kathryn und Jonathan hineingezogen, aber auch mit seinen eigenen Sehnsüchten konfrontiert. Und schleichend merkt Tommy, dass seine Gefühle zwischen Hass und Sympathie, zwischen Fluchtreflex und dem Bedürfnis nach Nähe verschwimmen.
Mit seinem Film GOOD BOY – WIR WOLLEN NUR DEIN BESTES legt der oscarnominierte Regisseur Jan Komasa (CORPUS CHRISTI) einen provokanten Gesellschaftsthriller vor, der von The Guardian bereits mit Kubricks CLOCKWORK ORANGE verglichen wird.
Mi. 10.06.
17:30 Uhr
33 Tage Utopie
– mit Gästen | KineKiez - In Memoriam: Niels Bolbrinker. Ein Filmabend
Im Mai 1980 lebten mehr als 800 Menschen 33 Tage lang nahe Gorleben im Protestcamp „Freie Republik Wendland“ und verhinderten so für kurze Zeit Bohrungen für das geplante Atommüll-Endlager im nahegelegenen Salzstock. Attila Dészi, Archäologe, Univ. Hamburg, hat auf dem Proterstcamp 1004 im Jahr 2017 und 2018 Ausgrabungen gemacht. Sozusagen nach der Geschichte des Widerstands gegraben. Kann man Utopien und Gefühle ausgraben? Es erzählen damalige Protagonisten aus dem Dokumentarfilm DER TRAUM VON EINER SACHE (1979) wie sie heute über diese Zeit denken. Was ist 40 Jahre später von einer Utopie noch übriggeblieben? Wäre ihr Leben anders verlaufen? Was ist bis heute geblieben an gesellschaftlicher Veränderung aufgrund dieses Ereignisses? Wie sieht es andernorts mit dem Protest gegen atomare Endlager, beispielsweise in Bure/Frankreich aus? Gibt es Parallelen?
Mi. 10.06.
20:00 Uhr
Das Ende des blauen Montag
– mit Gästen | KineKiez - In Memoriam: Niels Bolbrinker. Ein Filmabend
Regie: Niels C. Bolbrinke Produktion: Barbara Etz, Rebecca Harms
Eine essayistische Zeitreise über die historische wie soziale Bedeutung von Arbeit und ihrem Wandel in den modernen Gesellschaften. Der Film betrachtet die Transformation früher Industriestandorte in Deutschland, Polen und Frankreich.
Menschen arbeiten, seit es sie gibt. Wie aber haben sich Arbeitsbedingungen und Arbeitsethos seither verändert? Dieser Frage geht der Dokumentarfilm DAS ENDE DES BLAUEN MONTAG nach. Welche Hoffnungen, welche Identitäts- und Sinnstiftung hat die Fabrik den Arbeitenden gegeben. Und welche Enttäuschungen und Ängste wurden in den ‚Kathedralen der Arbeit’ geboren.
Den Rhythmus des Tages geben die Maschinen vor – die Arbeitenden müssen sich anpassen. Die Industrialisierung beschleunigt die Kapitalisierung von Human Resources und die Ausbeutung natürlicher Ressourcen.
Der Film, gedreht in den Jahren 1990 und 1991, schaut auf die Geschichte und die Gegenwart der Industrialisierung in Europa, zu einem Zeitpunkt als die Verunsicherungen und Verwerfungen der Arbeitswelt durch die Wende ihren Höhepunkt fanden. Der Zusammenbruch der Wirtschaftsordnung in Osteuropa machte aus stolzen Werktätigen Tagelöhner und Wanderarbeiter und viele in Europa bangten um ihre Arbeitsplätze.
Es kommen Menschen zu Wort, die voller Stolz und mit Wehmut auf ihre geleisteten Arbeitsjahre zurückblicken und andere, die mit großer Verunsicherung und Erschöpfung ihrer Zukunft entgegen sehen.
Assoziativ montiert, wandert der Film zwischen den Orten und den Zeiten und vermittelt ein Bild einer Welt im Umbruch die mit dem Ende des Ostblocks begann. (Barbara Etz)
Deutschland 2025, 198 min, German OV with English Subtitles
Regie: Bernhard Sallmann
Dunkler Raum mit Bestuhlung, ausgerichtet auf ein Rechteck, auf das Bilder projiziert werden: Kino. Wie viel mehr Kino war, ist und sein kann, darüber sprechen hier elf Personen, die diesem Medium, dieser Kunstform einen großen Teil ihres bisherigen Daseins gewidmet haben. Als Talking Heads maximal minimalistisch in Szene gesetzt, erzählen sie – Filmemacher*innen, Kurator*innen, Autor*innen, Dozent*innen – von ihrer Arbeit mit und ihrer persönlichen Beziehung zu Kino und Film. Eigentlich seien solche wie er ja Verrückte, sagt einer. Alle, die sich als ähnlich kinoverrückt verstehen, werden mit diesem ausführlichen glühenden Gedankenstrom viel Freude haben. (Jakob Dibold, Crossing Europe 2026)
A dark room with seating arranged around a rectangle onto which images are projected: cinema. Eleven people, who have dedicated a large part of their lives to this medium, this art form, discuss how much more cinema has been, is, and can be. Presented as a minimalist talking-head format, they – filmmakers, curators, writers, and lecturers – recount their work with and their personal relationship to cinema and film. “Actually, people like me are crazy,” one of them says. Anyone who considers themselves similarly cinema-obsessed will thoroughly enjoy this extensive, fervent stream of consciousness. (Jakob Dibold, Crossing Europe 2026)
Polen / Großbritannien 2025, 110 min, englische Originalfassung mit deutschen UT
Regie: Jan Komasa
Der 19-jährige Tommy genießt sein Leben als Krimineller, treibt seine Freunde immer wieder zu grausamen Gewalttaten an und prahlt damit auf Social Media – bis er eines Nachts von einem Fremden entführt wird. Als Tommy erwacht, findet er sich angekettet im Keller eines abgelegenen Vorstadthauses wieder, in dem sein Entführer Chris mit seiner Frau Kathryn und ihrem jungen Sohn Jonathan lebt. Die Familie setzt alles daran, Tommys unkontrolliertes Verhalten zu „reformieren“, und unterzieht ihn zahlreichen psychologischen Spielchen, um aus ihm einen „braven Jungen“ zu machen. Während Tommy sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, wird er immer tiefer in die dysfunktionale Familiendynamik von Chris, Kathryn und Jonathan hineingezogen, aber auch mit seinen eigenen Sehnsüchten konfrontiert. Und schleichend merkt Tommy, dass seine Gefühle zwischen Hass und Sympathie, zwischen Fluchtreflex und dem Bedürfnis nach Nähe verschwimmen.
Mit seinem Film GOOD BOY – WIR WOLLEN NUR DEIN BESTES legt der oscarnominierte Regisseur Jan Komasa (CORPUS CHRISTI) einen provokanten Gesellschaftsthriller vor, der von The Guardian bereits mit Kubricks CLOCKWORK ORANGE verglichen wird.
Deutschland 2025, 198 min, German OV with English Subtitles
Regie: Bernhard Sallmann
Dunkler Raum mit Bestuhlung, ausgerichtet auf ein Rechteck, auf das Bilder projiziert werden: Kino. Wie viel mehr Kino war, ist und sein kann, darüber sprechen hier elf Personen, die diesem Medium, dieser Kunstform einen großen Teil ihres bisherigen Daseins gewidmet haben. Als Talking Heads maximal minimalistisch in Szene gesetzt, erzählen sie – Filmemacher*innen, Kurator*innen, Autor*innen, Dozent*innen – von ihrer Arbeit mit und ihrer persönlichen Beziehung zu Kino und Film. Eigentlich seien solche wie er ja Verrückte, sagt einer. Alle, die sich als ähnlich kinoverrückt verstehen, werden mit diesem ausführlichen glühenden Gedankenstrom viel Freude haben. (Jakob Dibold, Crossing Europe 2026)
A dark room with seating arranged around a rectangle onto which images are projected: cinema. Eleven people, who have dedicated a large part of their lives to this medium, this art form, discuss how much more cinema has been, is, and can be. Presented as a minimalist talking-head format, they – filmmakers, curators, writers, and lecturers – recount their work with and their personal relationship to cinema and film. “Actually, people like me are crazy,” one of them says. Anyone who considers themselves similarly cinema-obsessed will thoroughly enjoy this extensive, fervent stream of consciousness. (Jakob Dibold, Crossing Europe 2026)
Polen / Großbritannien 2025, 110 min, englische Originalfassung mit deutschen UT
Regie: Jan Komasa
Der 19-jährige Tommy genießt sein Leben als Krimineller, treibt seine Freunde immer wieder zu grausamen Gewalttaten an und prahlt damit auf Social Media – bis er eines Nachts von einem Fremden entführt wird. Als Tommy erwacht, findet er sich angekettet im Keller eines abgelegenen Vorstadthauses wieder, in dem sein Entführer Chris mit seiner Frau Kathryn und ihrem jungen Sohn Jonathan lebt. Die Familie setzt alles daran, Tommys unkontrolliertes Verhalten zu „reformieren“, und unterzieht ihn zahlreichen psychologischen Spielchen, um aus ihm einen „braven Jungen“ zu machen. Während Tommy sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, wird er immer tiefer in die dysfunktionale Familiendynamik von Chris, Kathryn und Jonathan hineingezogen, aber auch mit seinen eigenen Sehnsüchten konfrontiert. Und schleichend merkt Tommy, dass seine Gefühle zwischen Hass und Sympathie, zwischen Fluchtreflex und dem Bedürfnis nach Nähe verschwimmen.
Mit seinem Film GOOD BOY – WIR WOLLEN NUR DEIN BESTES legt der oscarnominierte Regisseur Jan Komasa (CORPUS CHRISTI) einen provokanten Gesellschaftsthriller vor, der von The Guardian bereits mit Kubricks CLOCKWORK ORANGE verglichen wird.
Polen / Großbritannien 2025, 110 min, englische Originalfassung mit deutschen UT
Regie: Jan Komasa
Der 19-jährige Tommy genießt sein Leben als Krimineller, treibt seine Freunde immer wieder zu grausamen Gewalttaten an und prahlt damit auf Social Media – bis er eines Nachts von einem Fremden entführt wird. Als Tommy erwacht, findet er sich angekettet im Keller eines abgelegenen Vorstadthauses wieder, in dem sein Entführer Chris mit seiner Frau Kathryn und ihrem jungen Sohn Jonathan lebt. Die Familie setzt alles daran, Tommys unkontrolliertes Verhalten zu „reformieren“, und unterzieht ihn zahlreichen psychologischen Spielchen, um aus ihm einen „braven Jungen“ zu machen. Während Tommy sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, wird er immer tiefer in die dysfunktionale Familiendynamik von Chris, Kathryn und Jonathan hineingezogen, aber auch mit seinen eigenen Sehnsüchten konfrontiert. Und schleichend merkt Tommy, dass seine Gefühle zwischen Hass und Sympathie, zwischen Fluchtreflex und dem Bedürfnis nach Nähe verschwimmen.
Mit seinem Film GOOD BOY – WIR WOLLEN NUR DEIN BESTES legt der oscarnominierte Regisseur Jan Komasa (CORPUS CHRISTI) einen provokanten Gesellschaftsthriller vor, der von The Guardian bereits mit Kubricks CLOCKWORK ORANGE verglichen wird.
Abseits des seit einhundert Jahren anhaltenden Raunens über seinen Tod, wird selten über das Kino gesprochen. Vielleicht weil es uns schwerfällt, über Liebe zu reden. Doch wer weiß schon, ob er von Liebe spricht, wenn er das Kino meint. Vielleicht soll man nicht an Liebe, sondern besser an Sehnsüchte denken, an Sehnsüchte, Illusionen und Realitäten? An das Kino als ungeliebten Sehnsuchtsort, einen Ort, den in Wirklichkeit kaum einer liebt und nach dem sich doch alle sehnen. Wenn Bernhard Sallmann elf Menschen beim Nachdenken über das Kino zuhört, tut er das mit den Mitteln des Kinos. Er reduziert diese Mittel bis aufs Äußerste und ist vielleicht deshalb dem Kino am nächsten. Wenn die in einen engen Bildausschnitt gefesselten ErzählerInnen von Wahnsinn, seltsamen Märchen, Kinoschlaf oder selbst zu erringender Mündigkeit berichten ahnt man, dass es um etwas Unsagbares geht. Um etwas, dass man nur an diesem einen Ort erlebt. Das nennen wir dann DAS KINO.
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Polen / Großbritannien 2025, 110 min, englische Originalfassung mit deutschen UT
Regie: Jan Komasa
Der 19-jährige Tommy genießt sein Leben als Krimineller, treibt seine Freunde immer wieder zu grausamen Gewalttaten an und prahlt damit auf Social Media – bis er eines Nachts von einem Fremden entführt wird. Als Tommy erwacht, findet er sich angekettet im Keller eines abgelegenen Vorstadthauses wieder, in dem sein Entführer Chris mit seiner Frau Kathryn und ihrem jungen Sohn Jonathan lebt. Die Familie setzt alles daran, Tommys unkontrolliertes Verhalten zu „reformieren“, und unterzieht ihn zahlreichen psychologischen Spielchen, um aus ihm einen „braven Jungen“ zu machen. Während Tommy sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, wird er immer tiefer in die dysfunktionale Familiendynamik von Chris, Kathryn und Jonathan hineingezogen, aber auch mit seinen eigenen Sehnsüchten konfrontiert. Und schleichend merkt Tommy, dass seine Gefühle zwischen Hass und Sympathie, zwischen Fluchtreflex und dem Bedürfnis nach Nähe verschwimmen.
Mit seinem Film GOOD BOY – WIR WOLLEN NUR DEIN BESTES legt der oscarnominierte Regisseur Jan Komasa (CORPUS CHRISTI) einen provokanten Gesellschaftsthriller vor, der von The Guardian bereits mit Kubricks CLOCKWORK ORANGE verglichen wird.
Deutschland / Frankreich 2026, 93 min, Russisch mit deutschen Untertiteln
Regie: Lena Karbe
Drei ehrenamtliche Psycholog:innen einer Moskauer Krisenhotline leisten seit Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine, freiwilligen Telefondienst. Die Auswirkungen der russischen Propaganda auf die eigene Bevölkerung werden während ihrer Arbeit besonders spürbar. Zwischen beruflicher Verantwortung und den weitreichenden Einschränkungen der Meinungsfreiheit müssen die Psycholog:innen einen Weg finden. In dem aufreibenden Balanceakt zwischen den Bedürfnissen der Hilfesuchenden und ihrer eigenen psychischen Gesundheit, wird das Risiko sichtbar – selbst zu Kompliz:innen des totalitären Systems zu werden.
Was bedeutet „Neutralität”? Wo sollten die Grenzen gezogen werden? Und wie setzen die Psycholog:innen diese Grenzen, während sie sich bemühen, ihre berufliche Integrität, persönliche Sicherheit und Psyche zu schützen?
INNERE EMIGRANTEN beobachtet das unausweichliche, schleichende Abdriften in die Komplizenschaft. Der Dokumentarfilm von Lena Karbe entstand über drei Jahre unter strengster Geheimhaltung. Es ist ein kollektives Psychogramm der russischen Gesellschaft und eine Mahnung an die zerstörerische Kraft eines autoritären Regimes für die Zivilgesellschaft.
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В центре сюжета — трое психологов-волонтеров московской горячей линии помощи. С начала полномасштабного вторжения в Украину их работа превратилась в ежедневное противостояние последствиям пропаганды. Герои пытаются сохранить профессиональную этику, балансируя на опасном краю:
• Где грань между помощью человеку и невольным соучастием в системе? • Что на самом деле означает «нейтралитет» психолога в тоталитарных условиях? • Как спасти чужую психику, не разрушив свою собственную?
Этот фильм — результат трёх лет работы в условиях строжайшей секретности. Перед нами коллективная психограмма российского общества и глубокое исследование того, как авторитарный режим подтачивает основы человечности и гражданского сознания.
«Внутренние эмигранты» фиксируют тот самый момент, когда личная безопасность и профессиональный долг вступают в неразрешимый конфликт.
Polen / Großbritannien 2025, 110 min, englische Originalfassung mit deutschen UT
Regie: Jan Komasa
Der 19-jährige Tommy genießt sein Leben als Krimineller, treibt seine Freunde immer wieder zu grausamen Gewalttaten an und prahlt damit auf Social Media – bis er eines Nachts von einem Fremden entführt wird. Als Tommy erwacht, findet er sich angekettet im Keller eines abgelegenen Vorstadthauses wieder, in dem sein Entführer Chris mit seiner Frau Kathryn und ihrem jungen Sohn Jonathan lebt. Die Familie setzt alles daran, Tommys unkontrolliertes Verhalten zu „reformieren“, und unterzieht ihn zahlreichen psychologischen Spielchen, um aus ihm einen „braven Jungen“ zu machen. Während Tommy sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, wird er immer tiefer in die dysfunktionale Familiendynamik von Chris, Kathryn und Jonathan hineingezogen, aber auch mit seinen eigenen Sehnsüchten konfrontiert. Und schleichend merkt Tommy, dass seine Gefühle zwischen Hass und Sympathie, zwischen Fluchtreflex und dem Bedürfnis nach Nähe verschwimmen.
Mit seinem Film GOOD BOY – WIR WOLLEN NUR DEIN BESTES legt der oscarnominierte Regisseur Jan Komasa (CORPUS CHRISTI) einen provokanten Gesellschaftsthriller vor, der von The Guardian bereits mit Kubricks CLOCKWORK ORANGE verglichen wird.
Frankreich / Libanon/ Deutschland / Katar 2026, 75 min, Arabisch | Französisch | Englisch mit dt. UT
Regie: Lana Daher
„Desorientierung ist ganz normal: Willkommen im Libanon“
DO YOU LOVE ME ist eine spielerische und persönliche Reise durch die audiovisuelle Erinnerung des Libanon, die vollständig aus Archivmaterial besteht. Es ist ein Liebesbrief an Beirut, der 70 Jahre Film, Fernsehen, Heimvideos und Fotografie umfasst und die kollektive Psyche der Libanesen erforscht, die von Freude und Intimität, Zerstörung und Verlust geprägt ist. Durch die Augen von Bürgern, Filmemachern und Künstlern rekonstruiert der Film eine fragmentierte Geschichte in einem Land ohne nationales Archiv und feiert den kreativen Ausdruck als Widerstand, Erneuerung und Möglichkeit, Erinnerungen zu bewahren. Er stützt sich auf über 100 Werke des unabhängigen libanesischen Kinos sowie auf unzählige Heimvideos, Fotos, Podcasts, Musik und andere Medien.
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„Assoziativ fügt Lana Daher Bilder zusammen, stellt Szenen von aktuellen neben Filme aus den 80er oder 90er Jahren und lässt so weniger eine lineare Geschichte Beiruts entstehen, als eine, die aus den Träumen des Kinos schöpft. Und der Musik: Der 70er Jahre Disko-Hit „Laissez-moi danser/ Lass mich tanzen“ erklingt zu einer Montage diverser Spiel- und Dokumentarfilmbilder und wirkt am Ende von DO YOU LOVE ME wie der ideale Durchhaltesong für ein kleines Land, das teils aus eigenem Verschulden, teils unschuldig zum Schauplatz immer neuer Kriege wurde, die seine Zukunft auch im Jahre 2026 ungewiss erscheinen lassen.” (Michael Meyns, programmkino.de)
Abseits des seit einhundert Jahren anhaltenden Raunens über seinen Tod, wird selten über das Kino gesprochen. Vielleicht weil es uns schwerfällt, über Liebe zu reden. Doch wer weiß schon, ob er von Liebe spricht, wenn er das Kino meint. Vielleicht soll man nicht an Liebe, sondern besser an Sehnsüchte denken, an Sehnsüchte, Illusionen und Realitäten? An das Kino als ungeliebten Sehnsuchtsort, einen Ort, den in Wirklichkeit kaum einer liebt und nach dem sich doch alle sehnen. Wenn Bernhard Sallmann elf Menschen beim Nachdenken über das Kino zuhört, tut er das mit den Mitteln des Kinos. Er reduziert diese Mittel bis aufs Äußerste und ist vielleicht deshalb dem Kino am nächsten. Wenn die in einen engen Bildausschnitt gefesselten ErzählerInnen von Wahnsinn, seltsamen Märchen, Kinoschlaf oder selbst zu erringender Mündigkeit berichten ahnt man, dass es um etwas Unsagbares geht. Um etwas, dass man nur an diesem einen Ort erlebt. Das nennen wir dann DAS KINO.
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Polen / Großbritannien 2025, 110 min, englische Originalfassung mit deutschen UT
Regie: Jan Komasa
Der 19-jährige Tommy genießt sein Leben als Krimineller, treibt seine Freunde immer wieder zu grausamen Gewalttaten an und prahlt damit auf Social Media – bis er eines Nachts von einem Fremden entführt wird. Als Tommy erwacht, findet er sich angekettet im Keller eines abgelegenen Vorstadthauses wieder, in dem sein Entführer Chris mit seiner Frau Kathryn und ihrem jungen Sohn Jonathan lebt. Die Familie setzt alles daran, Tommys unkontrolliertes Verhalten zu „reformieren“, und unterzieht ihn zahlreichen psychologischen Spielchen, um aus ihm einen „braven Jungen“ zu machen. Während Tommy sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, wird er immer tiefer in die dysfunktionale Familiendynamik von Chris, Kathryn und Jonathan hineingezogen, aber auch mit seinen eigenen Sehnsüchten konfrontiert. Und schleichend merkt Tommy, dass seine Gefühle zwischen Hass und Sympathie, zwischen Fluchtreflex und dem Bedürfnis nach Nähe verschwimmen.
Mit seinem Film GOOD BOY – WIR WOLLEN NUR DEIN BESTES legt der oscarnominierte Regisseur Jan Komasa (CORPUS CHRISTI) einen provokanten Gesellschaftsthriller vor, der von The Guardian bereits mit Kubricks CLOCKWORK ORANGE verglichen wird.
Deutschland 2025, 198 min, German OV with English Subtitles
Regie: Bernhard Sallmann
Dunkler Raum mit Bestuhlung, ausgerichtet auf ein Rechteck, auf das Bilder projiziert werden: Kino. Wie viel mehr Kino war, ist und sein kann, darüber sprechen hier elf Personen, die diesem Medium, dieser Kunstform einen großen Teil ihres bisherigen Daseins gewidmet haben. Als Talking Heads maximal minimalistisch in Szene gesetzt, erzählen sie – Filmemacher*innen, Kurator*innen, Autor*innen, Dozent*innen – von ihrer Arbeit mit und ihrer persönlichen Beziehung zu Kino und Film. Eigentlich seien solche wie er ja Verrückte, sagt einer. Alle, die sich als ähnlich kinoverrückt verstehen, werden mit diesem ausführlichen glühenden Gedankenstrom viel Freude haben. (Jakob Dibold, Crossing Europe 2026)
A dark room with seating arranged around a rectangle onto which images are projected: cinema. Eleven people, who have dedicated a large part of their lives to this medium, this art form, discuss how much more cinema has been, is, and can be. Presented as a minimalist talking-head format, they – filmmakers, curators, writers, and lecturers – recount their work with and their personal relationship to cinema and film. “Actually, people like me are crazy,” one of them says. Anyone who considers themselves similarly cinema-obsessed will thoroughly enjoy this extensive, fervent stream of consciousness. (Jakob Dibold, Crossing Europe 2026)
Polen / Großbritannien 2025, 110 min, englische Originalfassung mit deutschen UT
Regie: Jan Komasa
Der 19-jährige Tommy genießt sein Leben als Krimineller, treibt seine Freunde immer wieder zu grausamen Gewalttaten an und prahlt damit auf Social Media – bis er eines Nachts von einem Fremden entführt wird. Als Tommy erwacht, findet er sich angekettet im Keller eines abgelegenen Vorstadthauses wieder, in dem sein Entführer Chris mit seiner Frau Kathryn und ihrem jungen Sohn Jonathan lebt. Die Familie setzt alles daran, Tommys unkontrolliertes Verhalten zu „reformieren“, und unterzieht ihn zahlreichen psychologischen Spielchen, um aus ihm einen „braven Jungen“ zu machen. Während Tommy sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, wird er immer tiefer in die dysfunktionale Familiendynamik von Chris, Kathryn und Jonathan hineingezogen, aber auch mit seinen eigenen Sehnsüchten konfrontiert. Und schleichend merkt Tommy, dass seine Gefühle zwischen Hass und Sympathie, zwischen Fluchtreflex und dem Bedürfnis nach Nähe verschwimmen.
Mit seinem Film GOOD BOY – WIR WOLLEN NUR DEIN BESTES legt der oscarnominierte Regisseur Jan Komasa (CORPUS CHRISTI) einen provokanten Gesellschaftsthriller vor, der von The Guardian bereits mit Kubricks CLOCKWORK ORANGE verglichen wird.
Regisseurin Christiane Büchner widmet sich in ERZÄHLUNGEN EINES KINOGEHERS dem WDR-Dokumentarfilmredakteur Werner Dütsch in einem letzten großen Interview. Cinephil, entscheidungsfreudig und neugierig – er wurde zu einem der einflussreichsten Redakteure im deutschen Fernsehen. Der Film ist Teil eines medialen Oral-History-Projekts.
Kino war für Dütsch Lebensmittel. Seine Arbeitsbiografie erscheint darin wie ein dichter werdendes Gewebe aus sehr verschiedenen Erkenntnissen über das Kino. Die gedankliche Mitbewegung findet in den skizzenhaften Animationen der Regisseurin ihren Ausdruck.
Ukraine / Polen 2026, 85 min, Ukrainisch mit deutschen UT
Regie: Alisa Kovalenko
Глибокі сліди травми, залишені шістьма жінками, які пережили сексуальне насильство та катування внаслідок російської агресії в Україні, слугують джерелом сили, коли вони намагаються трансформувати свій посттравматичний досвід у посттравматичне зростання.
Шість жінок – Ірина, Людмила, Галина, Тетяна, Ольга та Мефодіївна – діляться історіями про травматичний досвід сексуального насильства та катувань, який вони пережили під час російської агресії в Україні з 2014 по 2023 роки. Кожна жінка – це жертва, яка ділиться своєю історією в цьому психологічному портреті, створюючи унікальний документ скоєного злочину, натхненна бажанням зберегти пам’ять про правду і справедливість. Усі жінки є членкинями SEMA UKRAINE, української спільноти жінок, які пережили сексуальне гендерно зумовлене насильство та сексуальне насильство, пов’язане з конфліктом.
Der Film nimmt ukrainische Frauen in den Blick, die während des russischen Angriffskriegs sexuelle Gewalt und Folter erlebt haben und sich weigern, darüber zu schweigen. Er begleitet Iryna Dovhan, eine Betroffene, die zur Aktivistin geworden ist und die Erinnerungen betroffener Frauen in den zurückeroberten Gebieten der Ukraine dokumentiert. Anhand ihrer Geschichte schafft der Film das Porträt eines kollektiven Traumas, eröffnet aber auch Raum für Hoffnung. Iryna versammelt Überlebende in einem Kreis aus Mut und Fürsorge. Gemeinsam verwandeln sie ihren Schmerz in Kraft im Kampf für Wahrheit, Gerechtigkeit und gegenseitige Unterstützung. (Berlinale 2026)
„Wie haben Sie die sechs Frauen ausgewählt, die in TRACES von ihren Erlebnissen berichten?
- Es sind alles Mitglieder von Sema, mit denen ich zuvor schon viel gesprochen hatte. Es gab ein vertrauensvolles Verhältnis. Sie alle wollten ihr Gesicht zeigen und ihre Geschichte teilen. Galyna aus Butscha kannte einige Frauen, die die Folter nicht überlebt haben. Deshalb wollte sie auch für diese Frauen sprechen. Iryna sah den Film als Möglichkeit, den Feind zu bekämpfen. Für sie ist er ein Schwert. Allen geht es darum, Beweise zu sammeln, die niemand verleugnen kann.
Sexualisierte Gewalt ist ein Kriegsverbrechen. Haben Sie Hoffnung, dass russische Täter dafür jemals vor Gericht gestellt werden?
- Gerechtigkeit ist ein langsames Pferd, aber ohne dieses Pferd würde sich diese Welt in ein dunkles Loch verwandeln. Deshalb müssen wir an dieses langsame Pferd glauben und es unterstützen. In diesem Albtraum-Zirkus, in dem Kriegsverbrecher über rote Teppiche laufen, müssen wir an unseren Werten festhalten und weiter für Gerechtigkeit kämpfen. Wir haben keine andere Wahl. (…)
War es für Sie trotz der beschriebenen Schwierigkeiten auch eine heilsame Erfahrung, den Film zu drehen?
- Auf jeden Fall. Die Frauen bei ihrem Heilungsprozess zu begleiten, hatte für mich eine therapeutische und ermutigende Wirkung. TRACES ist ja nicht nur ein Film über Traumata und Opfer, sondern auch ein Film über Würde und Hoffnung.“ (Interview mit Alisa Kovalenko, Der Tagesspiegel 18.02.2026)
Polen / Großbritannien 2025, 110 min, englische Originalfassung mit deutschen UT
Regie: Jan Komasa
Der 19-jährige Tommy genießt sein Leben als Krimineller, treibt seine Freunde immer wieder zu grausamen Gewalttaten an und prahlt damit auf Social Media – bis er eines Nachts von einem Fremden entführt wird. Als Tommy erwacht, findet er sich angekettet im Keller eines abgelegenen Vorstadthauses wieder, in dem sein Entführer Chris mit seiner Frau Kathryn und ihrem jungen Sohn Jonathan lebt. Die Familie setzt alles daran, Tommys unkontrolliertes Verhalten zu „reformieren“, und unterzieht ihn zahlreichen psychologischen Spielchen, um aus ihm einen „braven Jungen“ zu machen. Während Tommy sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, wird er immer tiefer in die dysfunktionale Familiendynamik von Chris, Kathryn und Jonathan hineingezogen, aber auch mit seinen eigenen Sehnsüchten konfrontiert. Und schleichend merkt Tommy, dass seine Gefühle zwischen Hass und Sympathie, zwischen Fluchtreflex und dem Bedürfnis nach Nähe verschwimmen.
Mit seinem Film GOOD BOY – WIR WOLLEN NUR DEIN BESTES legt der oscarnominierte Regisseur Jan Komasa (CORPUS CHRISTI) einen provokanten Gesellschaftsthriller vor, der von The Guardian bereits mit Kubricks CLOCKWORK ORANGE verglichen wird.
Regisseurin Christiane Büchner widmet sich in ERZÄHLUNGEN EINES KINOGEHERS dem WDR-Dokumentarfilmredakteur Werner Dütsch in einem letzten großen Interview. Cinephil, entscheidungsfreudig und neugierig – er wurde zu einem der einflussreichsten Redakteure im deutschen Fernsehen. Der Film ist Teil eines medialen Oral-History-Projekts.
Kino war für Dütsch Lebensmittel. Seine Arbeitsbiografie erscheint darin wie ein dichter werdendes Gewebe aus sehr verschiedenen Erkenntnissen über das Kino. Die gedankliche Mitbewegung findet in den skizzenhaften Animationen der Regisseurin ihren Ausdruck.
Polen / Großbritannien 2025, 110 min, englische Originalfassung mit deutschen UT
Regie: Jan Komasa
Der 19-jährige Tommy genießt sein Leben als Krimineller, treibt seine Freunde immer wieder zu grausamen Gewalttaten an und prahlt damit auf Social Media – bis er eines Nachts von einem Fremden entführt wird. Als Tommy erwacht, findet er sich angekettet im Keller eines abgelegenen Vorstadthauses wieder, in dem sein Entführer Chris mit seiner Frau Kathryn und ihrem jungen Sohn Jonathan lebt. Die Familie setzt alles daran, Tommys unkontrolliertes Verhalten zu „reformieren“, und unterzieht ihn zahlreichen psychologischen Spielchen, um aus ihm einen „braven Jungen“ zu machen. Während Tommy sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, wird er immer tiefer in die dysfunktionale Familiendynamik von Chris, Kathryn und Jonathan hineingezogen, aber auch mit seinen eigenen Sehnsüchten konfrontiert. Und schleichend merkt Tommy, dass seine Gefühle zwischen Hass und Sympathie, zwischen Fluchtreflex und dem Bedürfnis nach Nähe verschwimmen.
Mit seinem Film GOOD BOY – WIR WOLLEN NUR DEIN BESTES legt der oscarnominierte Regisseur Jan Komasa (CORPUS CHRISTI) einen provokanten Gesellschaftsthriller vor, der von The Guardian bereits mit Kubricks CLOCKWORK ORANGE verglichen wird.
Frankreich / Libanon/ Deutschland / Katar 2026, 75 min, Arabisch | Französisch | Englisch mit dt. UT
Regie: Lana Daher
„Desorientierung ist ganz normal: Willkommen im Libanon“
DO YOU LOVE ME ist eine spielerische und persönliche Reise durch die audiovisuelle Erinnerung des Libanon, die vollständig aus Archivmaterial besteht. Es ist ein Liebesbrief an Beirut, der 70 Jahre Film, Fernsehen, Heimvideos und Fotografie umfasst und die kollektive Psyche der Libanesen erforscht, die von Freude und Intimität, Zerstörung und Verlust geprägt ist. Durch die Augen von Bürgern, Filmemachern und Künstlern rekonstruiert der Film eine fragmentierte Geschichte in einem Land ohne nationales Archiv und feiert den kreativen Ausdruck als Widerstand, Erneuerung und Möglichkeit, Erinnerungen zu bewahren. Er stützt sich auf über 100 Werke des unabhängigen libanesischen Kinos sowie auf unzählige Heimvideos, Fotos, Podcasts, Musik und andere Medien.
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„Assoziativ fügt Lana Daher Bilder zusammen, stellt Szenen von aktuellen neben Filme aus den 80er oder 90er Jahren und lässt so weniger eine lineare Geschichte Beiruts entstehen, als eine, die aus den Träumen des Kinos schöpft. Und der Musik: Der 70er Jahre Disko-Hit „Laissez-moi danser/ Lass mich tanzen“ erklingt zu einer Montage diverser Spiel- und Dokumentarfilmbilder und wirkt am Ende von DO YOU LOVE ME wie der ideale Durchhaltesong für ein kleines Land, das teils aus eigenem Verschulden, teils unschuldig zum Schauplatz immer neuer Kriege wurde, die seine Zukunft auch im Jahre 2026 ungewiss erscheinen lassen.” (Michael Meyns, programmkino.de)
Regisseurin Christiane Büchner widmet sich in ERZÄHLUNGEN EINES KINOGEHERS dem WDR-Dokumentarfilmredakteur Werner Dütsch in einem letzten großen Interview. Cinephil, entscheidungsfreudig und neugierig – er wurde zu einem der einflussreichsten Redakteure im deutschen Fernsehen. Der Film ist Teil eines medialen Oral-History-Projekts.
Kino war für Dütsch Lebensmittel. Seine Arbeitsbiografie erscheint darin wie ein dichter werdendes Gewebe aus sehr verschiedenen Erkenntnissen über das Kino. Die gedankliche Mitbewegung findet in den skizzenhaften Animationen der Regisseurin ihren Ausdruck.
Deutschland / Frankreich 2026, 93 min, Russisch mit deutschen Untertiteln
Regie: Lena Karbe
Drei ehrenamtliche Psycholog:innen einer Moskauer Krisenhotline leisten seit Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine, freiwilligen Telefondienst. Die Auswirkungen der russischen Propaganda auf die eigene Bevölkerung werden während ihrer Arbeit besonders spürbar. Zwischen beruflicher Verantwortung und den weitreichenden Einschränkungen der Meinungsfreiheit müssen die Psycholog:innen einen Weg finden. In dem aufreibenden Balanceakt zwischen den Bedürfnissen der Hilfesuchenden und ihrer eigenen psychischen Gesundheit, wird das Risiko sichtbar – selbst zu Kompliz:innen des totalitären Systems zu werden.
Was bedeutet „Neutralität”? Wo sollten die Grenzen gezogen werden? Und wie setzen die Psycholog:innen diese Grenzen, während sie sich bemühen, ihre berufliche Integrität, persönliche Sicherheit und Psyche zu schützen?
INNERE EMIGRANTEN beobachtet das unausweichliche, schleichende Abdriften in die Komplizenschaft. Der Dokumentarfilm von Lena Karbe entstand über drei Jahre unter strengster Geheimhaltung. Es ist ein kollektives Psychogramm der russischen Gesellschaft und eine Mahnung an die zerstörerische Kraft eines autoritären Regimes für die Zivilgesellschaft.
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В центре сюжета — трое психологов-волонтеров московской горячей линии помощи. С начала полномасштабного вторжения в Украину их работа превратилась в ежедневное противостояние последствиям пропаганды. Герои пытаются сохранить профессиональную этику, балансируя на опасном краю:
• Где грань между помощью человеку и невольным соучастием в системе? • Что на самом деле означает «нейтралитет» психолога в тоталитарных условиях? • Как спасти чужую психику, не разрушив свою собственную?
Этот фильм — результат трёх лет работы в условиях строжайшей секретности. Перед нами коллективная психограмма российского общества и глубокое исследование того, как авторитарный режим подтачивает основы человечности и гражданского сознания.
«Внутренние эмигранты» фиксируют тот самый момент, когда личная безопасность и профессиональный долг вступают в неразрешимый конфликт.
Polen / Großbritannien 2025, 110 min, englische Originalfassung mit deutschen UT
Regie: Jan Komasa
Der 19-jährige Tommy genießt sein Leben als Krimineller, treibt seine Freunde immer wieder zu grausamen Gewalttaten an und prahlt damit auf Social Media – bis er eines Nachts von einem Fremden entführt wird. Als Tommy erwacht, findet er sich angekettet im Keller eines abgelegenen Vorstadthauses wieder, in dem sein Entführer Chris mit seiner Frau Kathryn und ihrem jungen Sohn Jonathan lebt. Die Familie setzt alles daran, Tommys unkontrolliertes Verhalten zu „reformieren“, und unterzieht ihn zahlreichen psychologischen Spielchen, um aus ihm einen „braven Jungen“ zu machen. Während Tommy sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, wird er immer tiefer in die dysfunktionale Familiendynamik von Chris, Kathryn und Jonathan hineingezogen, aber auch mit seinen eigenen Sehnsüchten konfrontiert. Und schleichend merkt Tommy, dass seine Gefühle zwischen Hass und Sympathie, zwischen Fluchtreflex und dem Bedürfnis nach Nähe verschwimmen.
Mit seinem Film GOOD BOY – WIR WOLLEN NUR DEIN BESTES legt der oscarnominierte Regisseur Jan Komasa (CORPUS CHRISTI) einen provokanten Gesellschaftsthriller vor, der von The Guardian bereits mit Kubricks CLOCKWORK ORANGE verglichen wird.
Regisseurin Christiane Büchner widmet sich in ERZÄHLUNGEN EINES KINOGEHERS dem WDR-Dokumentarfilmredakteur Werner Dütsch in einem letzten großen Interview. Cinephil, entscheidungsfreudig und neugierig – er wurde zu einem der einflussreichsten Redakteure im deutschen Fernsehen. Der Film ist Teil eines medialen Oral-History-Projekts.
Kino war für Dütsch Lebensmittel. Seine Arbeitsbiografie erscheint darin wie ein dichter werdendes Gewebe aus sehr verschiedenen Erkenntnissen über das Kino. Die gedankliche Mitbewegung findet in den skizzenhaften Animationen der Regisseurin ihren Ausdruck.
Deutschland / Frankreich 2026, 93 min, Russisch mit deutschen Untertiteln
Regie: Lena Karbe
Drei ehrenamtliche Psycholog:innen einer Moskauer Krisenhotline leisten seit Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine, freiwilligen Telefondienst. Die Auswirkungen der russischen Propaganda auf die eigene Bevölkerung werden während ihrer Arbeit besonders spürbar. Zwischen beruflicher Verantwortung und den weitreichenden Einschränkungen der Meinungsfreiheit müssen die Psycholog:innen einen Weg finden. In dem aufreibenden Balanceakt zwischen den Bedürfnissen der Hilfesuchenden und ihrer eigenen psychischen Gesundheit, wird das Risiko sichtbar – selbst zu Kompliz:innen des totalitären Systems zu werden.
Was bedeutet „Neutralität”? Wo sollten die Grenzen gezogen werden? Und wie setzen die Psycholog:innen diese Grenzen, während sie sich bemühen, ihre berufliche Integrität, persönliche Sicherheit und Psyche zu schützen?
INNERE EMIGRANTEN beobachtet das unausweichliche, schleichende Abdriften in die Komplizenschaft. Der Dokumentarfilm von Lena Karbe entstand über drei Jahre unter strengster Geheimhaltung. Es ist ein kollektives Psychogramm der russischen Gesellschaft und eine Mahnung an die zerstörerische Kraft eines autoritären Regimes für die Zivilgesellschaft.
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В центре сюжета — трое психологов-волонтеров московской горячей линии помощи. С начала полномасштабного вторжения в Украину их работа превратилась в ежедневное противостояние последствиям пропаганды. Герои пытаются сохранить профессиональную этику, балансируя на опасном краю:
• Где грань между помощью человеку и невольным соучастием в системе? • Что на самом деле означает «нейтралитет» психолога в тоталитарных условиях? • Как спасти чужую психику, не разрушив свою собственную?
Этот фильм — результат трёх лет работы в условиях строжайшей секретности. Перед нами коллективная психограмма российского общества и глубокое исследование того, как авторитарный режим подтачивает основы человечности и гражданского сознания.
«Внутренние эмигранты» фиксируют тот самый момент, когда личная безопасность и профессиональный долг вступают в неразрешимый конфликт.
Polen / Großbritannien 2025, 110 min, englische Originalfassung mit deutschen UT
Regie: Jan Komasa
Der 19-jährige Tommy genießt sein Leben als Krimineller, treibt seine Freunde immer wieder zu grausamen Gewalttaten an und prahlt damit auf Social Media – bis er eines Nachts von einem Fremden entführt wird. Als Tommy erwacht, findet er sich angekettet im Keller eines abgelegenen Vorstadthauses wieder, in dem sein Entführer Chris mit seiner Frau Kathryn und ihrem jungen Sohn Jonathan lebt. Die Familie setzt alles daran, Tommys unkontrolliertes Verhalten zu „reformieren“, und unterzieht ihn zahlreichen psychologischen Spielchen, um aus ihm einen „braven Jungen“ zu machen. Während Tommy sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, wird er immer tiefer in die dysfunktionale Familiendynamik von Chris, Kathryn und Jonathan hineingezogen, aber auch mit seinen eigenen Sehnsüchten konfrontiert. Und schleichend merkt Tommy, dass seine Gefühle zwischen Hass und Sympathie, zwischen Fluchtreflex und dem Bedürfnis nach Nähe verschwimmen.
Mit seinem Film GOOD BOY – WIR WOLLEN NUR DEIN BESTES legt der oscarnominierte Regisseur Jan Komasa (CORPUS CHRISTI) einen provokanten Gesellschaftsthriller vor, der von The Guardian bereits mit Kubricks CLOCKWORK ORANGE verglichen wird.
Regisseurin Christiane Büchner widmet sich in ERZÄHLUNGEN EINES KINOGEHERS dem WDR-Dokumentarfilmredakteur Werner Dütsch in einem letzten großen Interview. Cinephil, entscheidungsfreudig und neugierig – er wurde zu einem der einflussreichsten Redakteure im deutschen Fernsehen. Der Film ist Teil eines medialen Oral-History-Projekts.
Kino war für Dütsch Lebensmittel. Seine Arbeitsbiografie erscheint darin wie ein dichter werdendes Gewebe aus sehr verschiedenen Erkenntnissen über das Kino. Die gedankliche Mitbewegung findet in den skizzenhaften Animationen der Regisseurin ihren Ausdruck.
Ukraine / Polen 2026, 85 min, Ukrainisch mit deutschen UT
Regie: Alisa Kovalenko
Глибокі сліди травми, залишені шістьма жінками, які пережили сексуальне насильство та катування внаслідок російської агресії в Україні, слугують джерелом сили, коли вони намагаються трансформувати свій посттравматичний досвід у посттравматичне зростання.
Шість жінок – Ірина, Людмила, Галина, Тетяна, Ольга та Мефодіївна – діляться історіями про травматичний досвід сексуального насильства та катувань, який вони пережили під час російської агресії в Україні з 2014 по 2023 роки. Кожна жінка – це жертва, яка ділиться своєю історією в цьому психологічному портреті, створюючи унікальний документ скоєного злочину, натхненна бажанням зберегти пам’ять про правду і справедливість. Усі жінки є членкинями SEMA UKRAINE, української спільноти жінок, які пережили сексуальне гендерно зумовлене насильство та сексуальне насильство, пов’язане з конфліктом.
Der Film nimmt ukrainische Frauen in den Blick, die während des russischen Angriffskriegs sexuelle Gewalt und Folter erlebt haben und sich weigern, darüber zu schweigen. Er begleitet Iryna Dovhan, eine Betroffene, die zur Aktivistin geworden ist und die Erinnerungen betroffener Frauen in den zurückeroberten Gebieten der Ukraine dokumentiert. Anhand ihrer Geschichte schafft der Film das Porträt eines kollektiven Traumas, eröffnet aber auch Raum für Hoffnung. Iryna versammelt Überlebende in einem Kreis aus Mut und Fürsorge. Gemeinsam verwandeln sie ihren Schmerz in Kraft im Kampf für Wahrheit, Gerechtigkeit und gegenseitige Unterstützung. (Berlinale 2026)
„Wie haben Sie die sechs Frauen ausgewählt, die in TRACES von ihren Erlebnissen berichten?
- Es sind alles Mitglieder von Sema, mit denen ich zuvor schon viel gesprochen hatte. Es gab ein vertrauensvolles Verhältnis. Sie alle wollten ihr Gesicht zeigen und ihre Geschichte teilen. Galyna aus Butscha kannte einige Frauen, die die Folter nicht überlebt haben. Deshalb wollte sie auch für diese Frauen sprechen. Iryna sah den Film als Möglichkeit, den Feind zu bekämpfen. Für sie ist er ein Schwert. Allen geht es darum, Beweise zu sammeln, die niemand verleugnen kann.
Sexualisierte Gewalt ist ein Kriegsverbrechen. Haben Sie Hoffnung, dass russische Täter dafür jemals vor Gericht gestellt werden?
- Gerechtigkeit ist ein langsames Pferd, aber ohne dieses Pferd würde sich diese Welt in ein dunkles Loch verwandeln. Deshalb müssen wir an dieses langsame Pferd glauben und es unterstützen. In diesem Albtraum-Zirkus, in dem Kriegsverbrecher über rote Teppiche laufen, müssen wir an unseren Werten festhalten und weiter für Gerechtigkeit kämpfen. Wir haben keine andere Wahl. (…)
War es für Sie trotz der beschriebenen Schwierigkeiten auch eine heilsame Erfahrung, den Film zu drehen?
- Auf jeden Fall. Die Frauen bei ihrem Heilungsprozess zu begleiten, hatte für mich eine therapeutische und ermutigende Wirkung. TRACES ist ja nicht nur ein Film über Traumata und Opfer, sondern auch ein Film über Würde und Hoffnung.“ (Interview mit Alisa Kovalenko, Der Tagesspiegel 18.02.2026)
Di. 23.06.
21:00 Uhr
In Case We Never Meet Again (Якщо ми більше не зустрінемося)
Deutschland / Ukraine / USA 2025, 99 min, Ukrainisch mit deutschen UT
Regie: Noaz Deshe, Beau Willimon, Peter Verzilov
Während Tanya und Zenit um Nähe ringen und ihre fragile Beziehung zwischen Zärtlichkeit und Konflikt schwankt, verarbeiten Kinder den Ausnahmezustand auf ihre eigene Weise – sie spielen Krieg, bauen aus Klötzen Kontrollposten und schlüpfen in Rollen, die ihnen Macht und Schutz versprechen. Doch Laras Traum ist ein anderer: Entschlossen, die Kriegsfantasien nicht zur einzigen Zukunft werden zu lassen, lenkt sie das Spiel um: Aus dem Rollenspiel entsteht ein gemeinsames Theaterprojekt in der Nachbarschaft – eine neue Geschichte, die nicht von Zerstörung, sondern von Möglichkeit erzählt. Zwischen Erinnerungen, Träumen und einer Gegenwart, die jederzeit verschwinden könnte, sucht der Film nach Verbindung und Hoffnung – leise und zutiefst gegenwärtig.
Unter der Regie von Noaz Deshe, Beau Willimon und dem Pussy-Riot-Co-Founder Peter Verziloventsteht ein eindringliches Porträt fernab klassischer Frontberichte. Leise beobachtet der Film die Veränderung zwischenmenschlicher Beziehungen und die Auswirkungen des Kriegsalltags auf Kinder. Ein zugleich hochaktueller und zeitloser Film über die Sehnsucht nach Verbindung in einer Welt, die jederzeit kippen kann.
„(…) beeindruckend war, wie der rumänische Co-Regisseur Noaz Deshe sich mit den lokalen Kindern vertraut machte. Er filmte ganz aufrichtig ihre alltäglichen Spiele und blieb dabei fast unbemerkt inmitten von Sequenzen, die man sonst als äußerst choreografiert angesehen hätte. Das Ergebnis ist ein scharfsinniges Porträt einer jungen Generation im Trauma.“ (Marco V. Pereira für die Kyiv Post)
„(…) Herausgekommen ist ein Dokumentarfilm, der durch seine traumhafte Qualität besticht. Die agile und sehr dicht an die Porträtierten herangeführte Kamera, die sich bisweilen verselbstständigt und über den Dingen zu schweben scheint, zieht das Publikum unweigerlich in einen Sog, der eine hypnotische Wirkung entfaltet. Der surreale Eindruck wird dadurch verstärkt, dass die durch ihren Alltag begleiteten Menschen von ihren Träumen berichten, die wiederum Eingang in ein Theaterstück finden und dadurch eine Visualisierung auf der Kinoleinwand erfahren.
Während Erwachsene wie der Frontsoldat Zenit und seine Ex-Frau Tanya davon träumen, dass ihre ironischerweise erst durch den Kriegsausbruch wieder erblühte Liebe das Kriegsende übersteht, träumen viele kleine Jungs davon, später einmal selbst an die Front zu ziehen, um ihr Vaterland zu verteidigen. In der unerbittlichen Logik des Krieges sind ihre Nachmittage während der Schulferien von Kriegsspielen dominiert – mit Spielzeugwaffen, selbst gebauten Unterschlüpfen und provisorisch errichteten Kontrollstationen. Einzig die kleine Lara spielt dieses Spiel nicht mit. Stattdessen denkt sie sich in die Zukunft, in dem sie sich selbst als 16-Jährige, als 18-Jährige, in ihren 20ern und 30ern imaginiert. Was die Zukunft bringen wird, bleibt ungewiss.“ (Falk Straub, kino-zeit.de)
Німеччина, Україна, США 2025
Ноаз Деше, Бо Віллімон, Пьотр Вєрзілов
На тлі повномасштабного вторгнення розгортається тендітна історія кохання Тані й Зеніта — з усіма їх моментами близькості та сварками. Паралельно з тим компанія дітлахів грає у війну, будує блокпости — вони не уявляють майбутнього без насилля.
Regisseurin Christiane Büchner widmet sich in ERZÄHLUNGEN EINES KINOGEHERS dem WDR-Dokumentarfilmredakteur Werner Dütsch in einem letzten großen Interview. Cinephil, entscheidungsfreudig und neugierig – er wurde zu einem der einflussreichsten Redakteure im deutschen Fernsehen. Der Film ist Teil eines medialen Oral-History-Projekts.
Kino war für Dütsch Lebensmittel. Seine Arbeitsbiografie erscheint darin wie ein dichter werdendes Gewebe aus sehr verschiedenen Erkenntnissen über das Kino. Die gedankliche Mitbewegung findet in den skizzenhaften Animationen der Regisseurin ihren Ausdruck.
Ukraine / Polen 2026, 85 min, Ukrainisch mit deutschen UT
Regie: Alisa Kovalenko
Глибокі сліди травми, залишені шістьма жінками, які пережили сексуальне насильство та катування внаслідок російської агресії в Україні, слугують джерелом сили, коли вони намагаються трансформувати свій посттравматичний досвід у посттравматичне зростання.
Шість жінок – Ірина, Людмила, Галина, Тетяна, Ольга та Мефодіївна – діляться історіями про травматичний досвід сексуального насильства та катувань, який вони пережили під час російської агресії в Україні з 2014 по 2023 роки. Кожна жінка – це жертва, яка ділиться своєю історією в цьому психологічному портреті, створюючи унікальний документ скоєного злочину, натхненна бажанням зберегти пам’ять про правду і справедливість. Усі жінки є членкинями SEMA UKRAINE, української спільноти жінок, які пережили сексуальне гендерно зумовлене насильство та сексуальне насильство, пов’язане з конфліктом.
Der Film nimmt ukrainische Frauen in den Blick, die während des russischen Angriffskriegs sexuelle Gewalt und Folter erlebt haben und sich weigern, darüber zu schweigen. Er begleitet Iryna Dovhan, eine Betroffene, die zur Aktivistin geworden ist und die Erinnerungen betroffener Frauen in den zurückeroberten Gebieten der Ukraine dokumentiert. Anhand ihrer Geschichte schafft der Film das Porträt eines kollektiven Traumas, eröffnet aber auch Raum für Hoffnung. Iryna versammelt Überlebende in einem Kreis aus Mut und Fürsorge. Gemeinsam verwandeln sie ihren Schmerz in Kraft im Kampf für Wahrheit, Gerechtigkeit und gegenseitige Unterstützung. (Berlinale 2026)
„Wie haben Sie die sechs Frauen ausgewählt, die in TRACES von ihren Erlebnissen berichten?
- Es sind alles Mitglieder von Sema, mit denen ich zuvor schon viel gesprochen hatte. Es gab ein vertrauensvolles Verhältnis. Sie alle wollten ihr Gesicht zeigen und ihre Geschichte teilen. Galyna aus Butscha kannte einige Frauen, die die Folter nicht überlebt haben. Deshalb wollte sie auch für diese Frauen sprechen. Iryna sah den Film als Möglichkeit, den Feind zu bekämpfen. Für sie ist er ein Schwert. Allen geht es darum, Beweise zu sammeln, die niemand verleugnen kann.
Sexualisierte Gewalt ist ein Kriegsverbrechen. Haben Sie Hoffnung, dass russische Täter dafür jemals vor Gericht gestellt werden?
- Gerechtigkeit ist ein langsames Pferd, aber ohne dieses Pferd würde sich diese Welt in ein dunkles Loch verwandeln. Deshalb müssen wir an dieses langsame Pferd glauben und es unterstützen. In diesem Albtraum-Zirkus, in dem Kriegsverbrecher über rote Teppiche laufen, müssen wir an unseren Werten festhalten und weiter für Gerechtigkeit kämpfen. Wir haben keine andere Wahl. (…)
War es für Sie trotz der beschriebenen Schwierigkeiten auch eine heilsame Erfahrung, den Film zu drehen?
- Auf jeden Fall. Die Frauen bei ihrem Heilungsprozess zu begleiten, hatte für mich eine therapeutische und ermutigende Wirkung. TRACES ist ja nicht nur ein Film über Traumata und Opfer, sondern auch ein Film über Würde und Hoffnung.“ (Interview mit Alisa Kovalenko, Der Tagesspiegel 18.02.2026)
Mi. 24.06.
21:00 Uhr
In Case We Never Meet Again (Якщо ми більше не зустрінемося)
Deutschland / Ukraine / USA 2025, 99 min, Ukrainisch mit deutschen UT
Regie: Noaz Deshe, Beau Willimon, Peter Verzilov
Während Tanya und Zenit um Nähe ringen und ihre fragile Beziehung zwischen Zärtlichkeit und Konflikt schwankt, verarbeiten Kinder den Ausnahmezustand auf ihre eigene Weise – sie spielen Krieg, bauen aus Klötzen Kontrollposten und schlüpfen in Rollen, die ihnen Macht und Schutz versprechen. Doch Laras Traum ist ein anderer: Entschlossen, die Kriegsfantasien nicht zur einzigen Zukunft werden zu lassen, lenkt sie das Spiel um: Aus dem Rollenspiel entsteht ein gemeinsames Theaterprojekt in der Nachbarschaft – eine neue Geschichte, die nicht von Zerstörung, sondern von Möglichkeit erzählt. Zwischen Erinnerungen, Träumen und einer Gegenwart, die jederzeit verschwinden könnte, sucht der Film nach Verbindung und Hoffnung – leise und zutiefst gegenwärtig.
Unter der Regie von Noaz Deshe, Beau Willimon und dem Pussy-Riot-Co-Founder Peter Verziloventsteht ein eindringliches Porträt fernab klassischer Frontberichte. Leise beobachtet der Film die Veränderung zwischenmenschlicher Beziehungen und die Auswirkungen des Kriegsalltags auf Kinder. Ein zugleich hochaktueller und zeitloser Film über die Sehnsucht nach Verbindung in einer Welt, die jederzeit kippen kann.
„(…) beeindruckend war, wie der rumänische Co-Regisseur Noaz Deshe sich mit den lokalen Kindern vertraut machte. Er filmte ganz aufrichtig ihre alltäglichen Spiele und blieb dabei fast unbemerkt inmitten von Sequenzen, die man sonst als äußerst choreografiert angesehen hätte. Das Ergebnis ist ein scharfsinniges Porträt einer jungen Generation im Trauma.“ (Marco V. Pereira für die Kyiv Post)
„(…) Herausgekommen ist ein Dokumentarfilm, der durch seine traumhafte Qualität besticht. Die agile und sehr dicht an die Porträtierten herangeführte Kamera, die sich bisweilen verselbstständigt und über den Dingen zu schweben scheint, zieht das Publikum unweigerlich in einen Sog, der eine hypnotische Wirkung entfaltet. Der surreale Eindruck wird dadurch verstärkt, dass die durch ihren Alltag begleiteten Menschen von ihren Träumen berichten, die wiederum Eingang in ein Theaterstück finden und dadurch eine Visualisierung auf der Kinoleinwand erfahren.
Während Erwachsene wie der Frontsoldat Zenit und seine Ex-Frau Tanya davon träumen, dass ihre ironischerweise erst durch den Kriegsausbruch wieder erblühte Liebe das Kriegsende übersteht, träumen viele kleine Jungs davon, später einmal selbst an die Front zu ziehen, um ihr Vaterland zu verteidigen. In der unerbittlichen Logik des Krieges sind ihre Nachmittage während der Schulferien von Kriegsspielen dominiert – mit Spielzeugwaffen, selbst gebauten Unterschlüpfen und provisorisch errichteten Kontrollstationen. Einzig die kleine Lara spielt dieses Spiel nicht mit. Stattdessen denkt sie sich in die Zukunft, in dem sie sich selbst als 16-Jährige, als 18-Jährige, in ihren 20ern und 30ern imaginiert. Was die Zukunft bringen wird, bleibt ungewiss.“ (Falk Straub, kino-zeit.de)
Німеччина, Україна, США 2025
Ноаз Деше, Бо Віллімон, Пьотр Вєрзілов
На тлі повномасштабного вторгнення розгортається тендітна історія кохання Тані й Зеніта — з усіма їх моментами близькості та сварками. Паралельно з тим компанія дітлахів грає у війну, будує блокпости — вони не уявляють майбутнього без насилля.
Bärbel Bohley war eine ostdeutsche Künstlerin und Bürgerrechtlerin. Sie wurde 1988 als Oppositionelle in der DDR verhaftet und zwangsweise in den Westen abgeschoben. Über die Zeit in Westdeutschland und ihre Reisen nach England, Frankreich und Italien, sowie ihre Begegnungen mit westeuropäischen Intellektuellen und Politikern und Politikerinnen führte sie ein Tagebuch als Zeugnis ihres ungebrochenen Widerstands. Nach 6 Monaten erkämpfte sie ihre Rückkehr in die DDR – ein einmaliger Vorgang. Sie wurde Mitbegründerin der Bürgerrechtsbewegung ‚Neues Forum‘ und das prominente Gesicht der friedlichen Revolution 1989. Sie verstarb 2010 an Krebs. Die kurze intensive Phase radikaler Veränderung 1988–89 in der DDR steht im Fokus des Films. Parallel zu den Stationen des Tagebuchs, denen die Filmerzählung folgt, schildern enge Freunde und Mitstreiterinnen ihre eigenen Erfahrungen mit der Staatssicherheit, den perfiden Unterdrückungsmaßnahmen und den Haftbedingungen im Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen. Auch die Frage, ob politische Häftlinge in den Gefängnissen möglicherweise radioaktiv verstrahlt wurden, wirft ein neues Licht auf das Regime der DDR. Zudem ergänzen die Protagonisten und Protagonistinnen die eigenen Aussagen Bohleys durch ihre Perspektive auf ihre Ausbürgerung und ihre Biografie.
In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen. Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.
Bärbel Bohley war eine ostdeutsche Künstlerin und Bürgerrechtlerin. Sie wurde 1988 als Oppositionelle in der DDR verhaftet und zwangsweise in den Westen abgeschoben. Über die Zeit in Westdeutschland und ihre Reisen nach England, Frankreich und Italien, sowie ihre Begegnungen mit westeuropäischen Intellektuellen und Politikern und Politikerinnen führte sie ein Tagebuch als Zeugnis ihres ungebrochenen Widerstands. Nach 6 Monaten erkämpfte sie ihre Rückkehr in die DDR – ein einmaliger Vorgang. Sie wurde Mitbegründerin der Bürgerrechtsbewegung ‚Neues Forum‘ und das prominente Gesicht der friedlichen Revolution 1989. Sie verstarb 2010 an Krebs. Die kurze intensive Phase radikaler Veränderung 1988–89 in der DDR steht im Fokus des Films. Parallel zu den Stationen des Tagebuchs, denen die Filmerzählung folgt, schildern enge Freunde und Mitstreiterinnen ihre eigenen Erfahrungen mit der Staatssicherheit, den perfiden Unterdrückungsmaßnahmen und den Haftbedingungen im Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen. Auch die Frage, ob politische Häftlinge in den Gefängnissen möglicherweise radioaktiv verstrahlt wurden, wirft ein neues Licht auf das Regime der DDR. Zudem ergänzen die Protagonisten und Protagonistinnen die eigenen Aussagen Bohleys durch ihre Perspektive auf ihre Ausbürgerung und ihre Biografie.
In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen. Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.
Polen / Großbritannien 2025, 110 min, englische Originalfassung mit deutschen UT
Regie: Jan Komasa
Der 19-jährige Tommy genießt sein Leben als Krimineller, treibt seine Freunde immer wieder zu grausamen Gewalttaten an und prahlt damit auf Social Media – bis er eines Nachts von einem Fremden entführt wird. Als Tommy erwacht, findet er sich angekettet im Keller eines abgelegenen Vorstadthauses wieder, in dem sein Entführer Chris mit seiner Frau Kathryn und ihrem jungen Sohn Jonathan lebt. Die Familie setzt alles daran, Tommys unkontrolliertes Verhalten zu „reformieren“, und unterzieht ihn zahlreichen psychologischen Spielchen, um aus ihm einen „braven Jungen“ zu machen. Während Tommy sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, wird er immer tiefer in die dysfunktionale Familiendynamik von Chris, Kathryn und Jonathan hineingezogen, aber auch mit seinen eigenen Sehnsüchten konfrontiert. Und schleichend merkt Tommy, dass seine Gefühle zwischen Hass und Sympathie, zwischen Fluchtreflex und dem Bedürfnis nach Nähe verschwimmen.
Mit seinem Film GOOD BOY – WIR WOLLEN NUR DEIN BESTES legt der oscarnominierte Regisseur Jan Komasa (CORPUS CHRISTI) einen provokanten Gesellschaftsthriller vor, der von The Guardian bereits mit Kubricks CLOCKWORK ORANGE verglichen wird.
Bärbel Bohley war eine ostdeutsche Künstlerin und Bürgerrechtlerin. Sie wurde 1988 als Oppositionelle in der DDR verhaftet und zwangsweise in den Westen abgeschoben. Über die Zeit in Westdeutschland und ihre Reisen nach England, Frankreich und Italien, sowie ihre Begegnungen mit westeuropäischen Intellektuellen und Politikern und Politikerinnen führte sie ein Tagebuch als Zeugnis ihres ungebrochenen Widerstands. Nach 6 Monaten erkämpfte sie ihre Rückkehr in die DDR – ein einmaliger Vorgang. Sie wurde Mitbegründerin der Bürgerrechtsbewegung ‚Neues Forum‘ und das prominente Gesicht der friedlichen Revolution 1989. Sie verstarb 2010 an Krebs. Die kurze intensive Phase radikaler Veränderung 1988–89 in der DDR steht im Fokus des Films. Parallel zu den Stationen des Tagebuchs, denen die Filmerzählung folgt, schildern enge Freunde und Mitstreiterinnen ihre eigenen Erfahrungen mit der Staatssicherheit, den perfiden Unterdrückungsmaßnahmen und den Haftbedingungen im Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen. Auch die Frage, ob politische Häftlinge in den Gefängnissen möglicherweise radioaktiv verstrahlt wurden, wirft ein neues Licht auf das Regime der DDR. Zudem ergänzen die Protagonisten und Protagonistinnen die eigenen Aussagen Bohleys durch ihre Perspektive auf ihre Ausbürgerung und ihre Biografie.
In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen. Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.
Polen / Großbritannien 2025, 110 min, englische Originalfassung mit deutschen UT
Regie: Jan Komasa
Der 19-jährige Tommy genießt sein Leben als Krimineller, treibt seine Freunde immer wieder zu grausamen Gewalttaten an und prahlt damit auf Social Media – bis er eines Nachts von einem Fremden entführt wird. Als Tommy erwacht, findet er sich angekettet im Keller eines abgelegenen Vorstadthauses wieder, in dem sein Entführer Chris mit seiner Frau Kathryn und ihrem jungen Sohn Jonathan lebt. Die Familie setzt alles daran, Tommys unkontrolliertes Verhalten zu „reformieren“, und unterzieht ihn zahlreichen psychologischen Spielchen, um aus ihm einen „braven Jungen“ zu machen. Während Tommy sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, wird er immer tiefer in die dysfunktionale Familiendynamik von Chris, Kathryn und Jonathan hineingezogen, aber auch mit seinen eigenen Sehnsüchten konfrontiert. Und schleichend merkt Tommy, dass seine Gefühle zwischen Hass und Sympathie, zwischen Fluchtreflex und dem Bedürfnis nach Nähe verschwimmen.
Mit seinem Film GOOD BOY – WIR WOLLEN NUR DEIN BESTES legt der oscarnominierte Regisseur Jan Komasa (CORPUS CHRISTI) einen provokanten Gesellschaftsthriller vor, der von The Guardian bereits mit Kubricks CLOCKWORK ORANGE verglichen wird.
Bärbel Bohley war eine ostdeutsche Künstlerin und Bürgerrechtlerin. Sie wurde 1988 als Oppositionelle in der DDR verhaftet und zwangsweise in den Westen abgeschoben. Über die Zeit in Westdeutschland und ihre Reisen nach England, Frankreich und Italien, sowie ihre Begegnungen mit westeuropäischen Intellektuellen und Politikern und Politikerinnen führte sie ein Tagebuch als Zeugnis ihres ungebrochenen Widerstands. Nach 6 Monaten erkämpfte sie ihre Rückkehr in die DDR – ein einmaliger Vorgang. Sie wurde Mitbegründerin der Bürgerrechtsbewegung ‚Neues Forum‘ und das prominente Gesicht der friedlichen Revolution 1989. Sie verstarb 2010 an Krebs. Die kurze intensive Phase radikaler Veränderung 1988–89 in der DDR steht im Fokus des Films. Parallel zu den Stationen des Tagebuchs, denen die Filmerzählung folgt, schildern enge Freunde und Mitstreiterinnen ihre eigenen Erfahrungen mit der Staatssicherheit, den perfiden Unterdrückungsmaßnahmen und den Haftbedingungen im Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen. Auch die Frage, ob politische Häftlinge in den Gefängnissen möglicherweise radioaktiv verstrahlt wurden, wirft ein neues Licht auf das Regime der DDR. Zudem ergänzen die Protagonisten und Protagonistinnen die eigenen Aussagen Bohleys durch ihre Perspektive auf ihre Ausbürgerung und ihre Biografie.
In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen. Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.
Polen / Großbritannien 2025, 110 min, englische Originalfassung mit deutschen UT
Regie: Jan Komasa
Der 19-jährige Tommy genießt sein Leben als Krimineller, treibt seine Freunde immer wieder zu grausamen Gewalttaten an und prahlt damit auf Social Media – bis er eines Nachts von einem Fremden entführt wird. Als Tommy erwacht, findet er sich angekettet im Keller eines abgelegenen Vorstadthauses wieder, in dem sein Entführer Chris mit seiner Frau Kathryn und ihrem jungen Sohn Jonathan lebt. Die Familie setzt alles daran, Tommys unkontrolliertes Verhalten zu „reformieren“, und unterzieht ihn zahlreichen psychologischen Spielchen, um aus ihm einen „braven Jungen“ zu machen. Während Tommy sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, wird er immer tiefer in die dysfunktionale Familiendynamik von Chris, Kathryn und Jonathan hineingezogen, aber auch mit seinen eigenen Sehnsüchten konfrontiert. Und schleichend merkt Tommy, dass seine Gefühle zwischen Hass und Sympathie, zwischen Fluchtreflex und dem Bedürfnis nach Nähe verschwimmen.
Mit seinem Film GOOD BOY – WIR WOLLEN NUR DEIN BESTES legt der oscarnominierte Regisseur Jan Komasa (CORPUS CHRISTI) einen provokanten Gesellschaftsthriller vor, der von The Guardian bereits mit Kubricks CLOCKWORK ORANGE verglichen wird.
Bärbel Bohley war eine ostdeutsche Künstlerin und Bürgerrechtlerin. Sie wurde 1988 als Oppositionelle in der DDR verhaftet und zwangsweise in den Westen abgeschoben. Über die Zeit in Westdeutschland und ihre Reisen nach England, Frankreich und Italien, sowie ihre Begegnungen mit westeuropäischen Intellektuellen und Politikern und Politikerinnen führte sie ein Tagebuch als Zeugnis ihres ungebrochenen Widerstands. Nach 6 Monaten erkämpfte sie ihre Rückkehr in die DDR – ein einmaliger Vorgang. Sie wurde Mitbegründerin der Bürgerrechtsbewegung ‚Neues Forum‘ und das prominente Gesicht der friedlichen Revolution 1989. Sie verstarb 2010 an Krebs. Die kurze intensive Phase radikaler Veränderung 1988–89 in der DDR steht im Fokus des Films. Parallel zu den Stationen des Tagebuchs, denen die Filmerzählung folgt, schildern enge Freunde und Mitstreiterinnen ihre eigenen Erfahrungen mit der Staatssicherheit, den perfiden Unterdrückungsmaßnahmen und den Haftbedingungen im Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen. Auch die Frage, ob politische Häftlinge in den Gefängnissen möglicherweise radioaktiv verstrahlt wurden, wirft ein neues Licht auf das Regime der DDR. Zudem ergänzen die Protagonisten und Protagonistinnen die eigenen Aussagen Bohleys durch ihre Perspektive auf ihre Ausbürgerung und ihre Biografie.
In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen. Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.
Deutschland / Frankreich 2026, 93 min, Russisch mit deutschen Untertiteln
Regie: Lena Karbe
Drei ehrenamtliche Psycholog:innen einer Moskauer Krisenhotline leisten seit Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine, freiwilligen Telefondienst. Die Auswirkungen der russischen Propaganda auf die eigene Bevölkerung werden während ihrer Arbeit besonders spürbar. Zwischen beruflicher Verantwortung und den weitreichenden Einschränkungen der Meinungsfreiheit müssen die Psycholog:innen einen Weg finden. In dem aufreibenden Balanceakt zwischen den Bedürfnissen der Hilfesuchenden und ihrer eigenen psychischen Gesundheit, wird das Risiko sichtbar – selbst zu Kompliz:innen des totalitären Systems zu werden.
Was bedeutet „Neutralität”? Wo sollten die Grenzen gezogen werden? Und wie setzen die Psycholog:innen diese Grenzen, während sie sich bemühen, ihre berufliche Integrität, persönliche Sicherheit und Psyche zu schützen?
INNERE EMIGRANTEN beobachtet das unausweichliche, schleichende Abdriften in die Komplizenschaft. Der Dokumentarfilm von Lena Karbe entstand über drei Jahre unter strengster Geheimhaltung. Es ist ein kollektives Psychogramm der russischen Gesellschaft und eine Mahnung an die zerstörerische Kraft eines autoritären Regimes für die Zivilgesellschaft.
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В центре сюжета — трое психологов-волонтеров московской горячей линии помощи. С начала полномасштабного вторжения в Украину их работа превратилась в ежедневное противостояние последствиям пропаганды. Герои пытаются сохранить профессиональную этику, балансируя на опасном краю:
• Где грань между помощью человеку и невольным соучастием в системе? • Что на самом деле означает «нейтралитет» психолога в тоталитарных условиях? • Как спасти чужую психику, не разрушив свою собственную?
Этот фильм — результат трёх лет работы в условиях строжайшей секретности. Перед нами коллективная психограмма российского общества и глубокое исследование того, как авторитарный режим подтачивает основы человечности и гражданского сознания.
«Внутренние эмигранты» фиксируют тот самый момент, когда личная безопасность и профессиональный долг вступают в неразрешимый конфликт.
Bärbel Bohley war eine ostdeutsche Künstlerin und Bürgerrechtlerin. Sie wurde 1988 als Oppositionelle in der DDR verhaftet und zwangsweise in den Westen abgeschoben. Über die Zeit in Westdeutschland und ihre Reisen nach England, Frankreich und Italien, sowie ihre Begegnungen mit westeuropäischen Intellektuellen und Politikern und Politikerinnen führte sie ein Tagebuch als Zeugnis ihres ungebrochenen Widerstands. Nach 6 Monaten erkämpfte sie ihre Rückkehr in die DDR – ein einmaliger Vorgang. Sie wurde Mitbegründerin der Bürgerrechtsbewegung ‚Neues Forum‘ und das prominente Gesicht der friedlichen Revolution 1989. Sie verstarb 2010 an Krebs. Die kurze intensive Phase radikaler Veränderung 1988–89 in der DDR steht im Fokus des Films. Parallel zu den Stationen des Tagebuchs, denen die Filmerzählung folgt, schildern enge Freunde und Mitstreiterinnen ihre eigenen Erfahrungen mit der Staatssicherheit, den perfiden Unterdrückungsmaßnahmen und den Haftbedingungen im Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen. Auch die Frage, ob politische Häftlinge in den Gefängnissen möglicherweise radioaktiv verstrahlt wurden, wirft ein neues Licht auf das Regime der DDR. Zudem ergänzen die Protagonisten und Protagonistinnen die eigenen Aussagen Bohleys durch ihre Perspektive auf ihre Ausbürgerung und ihre Biografie.
In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen. Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.
Deutschland / Frankreich 2026, 93 min, Russisch mit deutschen Untertiteln
Regie: Lena Karbe
Drei ehrenamtliche Psycholog:innen einer Moskauer Krisenhotline leisten seit Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine, freiwilligen Telefondienst. Die Auswirkungen der russischen Propaganda auf die eigene Bevölkerung werden während ihrer Arbeit besonders spürbar. Zwischen beruflicher Verantwortung und den weitreichenden Einschränkungen der Meinungsfreiheit müssen die Psycholog:innen einen Weg finden. In dem aufreibenden Balanceakt zwischen den Bedürfnissen der Hilfesuchenden und ihrer eigenen psychischen Gesundheit, wird das Risiko sichtbar – selbst zu Kompliz:innen des totalitären Systems zu werden.
Was bedeutet „Neutralität”? Wo sollten die Grenzen gezogen werden? Und wie setzen die Psycholog:innen diese Grenzen, während sie sich bemühen, ihre berufliche Integrität, persönliche Sicherheit und Psyche zu schützen?
INNERE EMIGRANTEN beobachtet das unausweichliche, schleichende Abdriften in die Komplizenschaft. Der Dokumentarfilm von Lena Karbe entstand über drei Jahre unter strengster Geheimhaltung. Es ist ein kollektives Psychogramm der russischen Gesellschaft und eine Mahnung an die zerstörerische Kraft eines autoritären Regimes für die Zivilgesellschaft.
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В центре сюжета — трое психологов-волонтеров московской горячей линии помощи. С начала полномасштабного вторжения в Украину их работа превратилась в ежедневное противостояние последствиям пропаганды. Герои пытаются сохранить профессиональную этику, балансируя на опасном краю:
• Где грань между помощью человеку и невольным соучастием в системе? • Что на самом деле означает «нейтралитет» психолога в тоталитарных условиях? • Как спасти чужую психику, не разрушив свою собственную?
Этот фильм — результат трёх лет работы в условиях строжайшей секретности. Перед нами коллективная психограмма российского общества и глубокое исследование того, как авторитарный режим подтачивает основы человечности и гражданского сознания.
«Внутренние эмигранты» фиксируют тот самый момент, когда личная безопасность и профессиональный долг вступают в неразрешимый конфликт.
Bärbel Bohley war eine ostdeutsche Künstlerin und Bürgerrechtlerin. Sie wurde 1988 als Oppositionelle in der DDR verhaftet und zwangsweise in den Westen abgeschoben. Über die Zeit in Westdeutschland und ihre Reisen nach England, Frankreich und Italien, sowie ihre Begegnungen mit westeuropäischen Intellektuellen und Politikern und Politikerinnen führte sie ein Tagebuch als Zeugnis ihres ungebrochenen Widerstands. Nach 6 Monaten erkämpfte sie ihre Rückkehr in die DDR – ein einmaliger Vorgang. Sie wurde Mitbegründerin der Bürgerrechtsbewegung ‚Neues Forum‘ und das prominente Gesicht der friedlichen Revolution 1989. Sie verstarb 2010 an Krebs. Die kurze intensive Phase radikaler Veränderung 1988–89 in der DDR steht im Fokus des Films. Parallel zu den Stationen des Tagebuchs, denen die Filmerzählung folgt, schildern enge Freunde und Mitstreiterinnen ihre eigenen Erfahrungen mit der Staatssicherheit, den perfiden Unterdrückungsmaßnahmen und den Haftbedingungen im Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen. Auch die Frage, ob politische Häftlinge in den Gefängnissen möglicherweise radioaktiv verstrahlt wurden, wirft ein neues Licht auf das Regime der DDR. Zudem ergänzen die Protagonisten und Protagonistinnen die eigenen Aussagen Bohleys durch ihre Perspektive auf ihre Ausbürgerung und ihre Biografie.
In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen. Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.
Deutschland / Frankreich 2026, 93 min, Russisch mit deutschen Untertiteln
Regie: Lena Karbe
Drei ehrenamtliche Psycholog:innen einer Moskauer Krisenhotline leisten seit Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine, freiwilligen Telefondienst. Die Auswirkungen der russischen Propaganda auf die eigene Bevölkerung werden während ihrer Arbeit besonders spürbar. Zwischen beruflicher Verantwortung und den weitreichenden Einschränkungen der Meinungsfreiheit müssen die Psycholog:innen einen Weg finden. In dem aufreibenden Balanceakt zwischen den Bedürfnissen der Hilfesuchenden und ihrer eigenen psychischen Gesundheit, wird das Risiko sichtbar – selbst zu Kompliz:innen des totalitären Systems zu werden.
Was bedeutet „Neutralität”? Wo sollten die Grenzen gezogen werden? Und wie setzen die Psycholog:innen diese Grenzen, während sie sich bemühen, ihre berufliche Integrität, persönliche Sicherheit und Psyche zu schützen?
INNERE EMIGRANTEN beobachtet das unausweichliche, schleichende Abdriften in die Komplizenschaft. Der Dokumentarfilm von Lena Karbe entstand über drei Jahre unter strengster Geheimhaltung. Es ist ein kollektives Psychogramm der russischen Gesellschaft und eine Mahnung an die zerstörerische Kraft eines autoritären Regimes für die Zivilgesellschaft.
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В центре сюжета — трое психологов-волонтеров московской горячей линии помощи. С начала полномасштабного вторжения в Украину их работа превратилась в ежедневное противостояние последствиям пропаганды. Герои пытаются сохранить профессиональную этику, балансируя на опасном краю:
• Где грань между помощью человеку и невольным соучастием в системе? • Что на самом деле означает «нейтралитет» психолога в тоталитарных условиях? • Как спасти чужую психику, не разрушив свою собственную?
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«Внутренние эмигранты» фиксируют тот самый момент, когда личная безопасность и профессиональный долг вступают в неразрешимый конфликт.
Mi. 09.09.
10:00 Uhr
Spatzenkino – Auf die Plätze, fertig, los!
– nur mit Voranmeldung! | reservierung@spatzenkino.de | Service-Telefon 449 47 50
Caspar und Emma bekommen Fahrräder! Jetzt müssen sie nur noch schnell radeln lernen und dann gehts los! Regie: Arne Lindtner Næss, NO 2015, Realfilm, 13 Min.
Der letzte Tag im Herbst
Bei diesem Fahrradrennen bleibt niemand zurück. Die Tiere des Waldes helfen mit, dass alle das Ziel erreichen. Regie: Marjolaine Perreten, CH/B/FR 2019, Zeichentrickfilm, 8 Min.
Tilda Apfelkern hebt ab
Die Maus Tilda möchte fliegen lernen. Ihre Freunde unterstützen sie tatkräftig und als ein Wind aufkommt, hebt sie ab! Regie: Konrad Weise, D 2017, Zeichentrickfilm, 7 Min.
Mi. 07.10.
10:00 Uhr
Spatzenkino – Zu Hause im Herbst
– nur mit Voranmeldung! | reservierung@spatzenkino.de | Service-Telefon 449 47 50
Eiche, Pappel oder Birke? Die Ziegenmutter und ihre Zicklein suchen den perfekten Baum für ein neues Zuhause. Regie: Maria Steinmetz, D 2017, Flachfigurenfilm, 7 Min.
Ein Bauernhof im Herbst
Auf dem Bauernhof gibt es im Herbst viel zu tun. Jetzt werden Kürbisse geerntet und die Kühe in den Stall getrieben. Sendung mit der Maus, D 2002, Dokumentarfilm, 12 Min.
Herbstmärchen
Der kleine Bär ist viel zu wach für den Winterschlaf. Doch das bunte Blattgestöber bringt ihn zur Ruhe. Regie: Alina Kotowska, PL 1983, Stopptrick-Animation, 7 Min.
Mi. 11.11.
10:00 Uhr
Spatzenkino – Klingende Geschichten
– nur mit Voranmeldung! | reservierung@spatzenkino.de | Service-Telefon 449 47 50
Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab? – Das Lied des Windes
Das Schilfrohr pfeift im Wind und der kleine braune Hase möchte gerne mitpfeifen. Doch das ist nicht so leicht. Regie: Steve Moltzen, AUS/D 2014, Zeichentrickfilm, 10 Min.
Dornröschen war ein schönes Kind
Wer kennt das Dornröschenlied? Das Singspiel der Puppen auf der Leinwand lädt zum Mitsingen ein. Regie: Katja Georgie, DDR 1987, Puppentrickfilm, 5 Min.
Kleine Prinzessin – Ich will eine Trompete
Tröööööt! Laut trompetet die kleine Prinzessin mit dem Trichter durchs Schloss. Leider sind nicht alle von ihrer Musik begeistert. Regie: Edward Forster, GB 2007, Zeichentrickfilm, 7 Min.
Mi. 02.12.
10:00 Uhr
Spatzenkino – Tierisches Fest
– nur mit Voranmeldung! | reservierung@spatzenkino.de | Service-Telefon 449 47 50
Findus beschließt seinen Namenstag zu feiern. Pettersson und die Hühner sind natürlich auch dabei. Das Fest läuft allerdings anders als geplant. Regie: Dirk Hampel, Mirko Dreiling, Benjamin Lorenzo, S/D 2021, Zeichentrickfilm, 12 Min.
Die Weihnachtsgans Auguste
Der Vater bringt eine lebende Gans als Weihnachtsbraten nach Hause. Doch Auguste erobert die Herzen der Kinder und das Festessen ist in Gefahr! Regie: Günter Rätz, DDR 1985, Puppentrickfilm, 20 Min.