Werck­meis­ter Har­mó­niák (Die Werck­meis­ter­schen Harmonien)

HU/ D/ F/ I 2000, 145 min, dt. Ori­gi­nal mit engl. UT

Regie: Béla Tarr, Ágnes Hranitzky

Es ist Win­ter in einer unga­ri­schen Klein­stadt, als sich ein Wan­der­zir­kus der Ort­schaft nähert. Sei­ne Haupt­at­trak­tio­nen sind ein aus­ge­stopf­ter Wal und ein sagen­um­wo­be­ner Her­zog. Schon vor der Ankunft ran­ken sich Gerüch­te um das Unheil, das der Zir­kus mit sich brin­gen soll…

Béla Tarrs bild­ge­wal­ti­ge Para­bel auf eine aus den Fugen gera­te­ne Welt ist eine Adap­ti­on des Romans Melan­cho­lie des Wider­stands des Autors László Krasznahorkai.

„Gefüllt mit Stil­le und Trau­rig­keit, hat Béla Tarr mit DIE WERCK­MEIS­TER­SCHEN HAR­MO­NIEN einen zeit­lo­sen und epi­schen Film geschaf­fen, dem man anzu­schau­en nicht müde wird. (…) Vor allem schafft der Regis­seur durch sei­ne for­mel­le Strin­genz eine Inten­si­tät und erzeugt damit einen Respekt gegen­über sei­nen Figu­ren, dem Sujet und den fil­mi­schen Räu­men, die er obser­viert und seziert, ohne sie in irgend­ei­ner Form ver­än­dern oder beein­flus­sen zu wol­len. Das macht sein Kino so natür­lich, rea­lis­tisch und vor allem authen­tisch.“ (Tho­mas Ochs, Film­mu­se­um Düsseldorf)