DEFA-Stif­tung prä­sen­tiert | Für Iris Gus­ner zum 85.: WÄRE DIE ERDE NICHT RUND…

am Mon­tag, 09. März um 19 Uhr | Im Anschluss: Film­ge­spräch mit Iris Gus­ner und Phil­ip Zen­gel (DEFA-Stif­tung) | Es waren zwei Königs­kin­der: Chris­tia­ne aus der DDR und Hatem aus Syri­en stu­die­ren in Mos­kau zusam­men Geo­lo­gie. Sie ver­lie­ben sich und bekom­men ein Kind. Doch kann die jun­ge Lie­be zwei­er Men­schen unter­schied­li­cher Her­kunft und Kul­tu­ren lang­fris­tig funk­tio­nie­ren? Gibt es eine Per­spek­ti­ve für eine gemein­sa­me Zukunft nach dem Stu­di­um? Iris Gus­ner ist eine von nur weni­gen weib­li­chen Film­schaf­fen­den, die am DEFA-Stu­dio für Spiel­fil­me Regie führ­ten. Die Lie­bes­tra­gö­die WÄRE DIE ERDE NICHT RUND… zählt zu ihren per­sön­lichs­ten Wer­ken. In Zusam­men­ar­beit mit der Dra­ma­tur­gin Tama­ra Tram­pe konn­te sie zahl­rei­che Erfah­run­gen aus ihrer eige­nen Stu­di­en­zeit in den 1960er-Jah­ren an der Mos­kau­er Film­hoch­schu­le WGIK in das Dreh­buch ein­flie­ßen las­sen. Gus­ners authen­ti­sches Wis­sen über die Stadt Mos­kau, die rus­si­sche Spra­che und das dor­ti­ge inter­na­tio­na­le stu­den­ti­sche Leben wird für das Publi­kum spür­bar. Die Film­wis­sen­schaft­le­rin Cor­ne­lia Klauß bemerkt in der Rück­schau: „Der 1981 gedreh­te Film nimmt erstaun­lich viel von dem vor­weg, was heu­te in den Debat­ten über den Zusam­men­prall von Ori­ent und Okzi­dent ver­han­delt wird.“ – ein ein­ma­li­ges Zeitdokument.