Mau­ern aus Sand (Zeč­ji nasip)

Kroa­ti­en / Litau­en / Slo­we­ni­en 2025, 88 min, Kroa­tisch mit deut­schen UT

Regie: Čejen Čer­nić Čanak

Mar­ko glaubt, sei­nen Weg gefun­den zu haben: In der Schu­le wird er als Sport­ler gefei­ert, mit sei­ner Freun­din führt er eine sta­bi­le Bezie­hung, in der Werk­statt sei­nes Vaters war­tet ein guter Job. Er ist einer, den alle mögen – und als es dar­um geht, sein kroa­ti­sches Hei­mat­dorf vor einer Flut zu schüt­zen, sta­pelt er Sand­sä­cke, wie alle ande­ren auch. Doch dann taucht ein Freund aus der Ver­gan­gen­heit auf und weckt Gefüh­le, die Mar­kos sorg­sam zusam­men­ge­bau­tes Selbst­bild in Fra­ge stel­len – und das Selbst­ver­ständ­nis der kon­ser­va­ti­ven Dorf­ge­mein­schaft gleich mit.

MAU­ERN AUS SAND ist eine melan­cho­lisch erzähl­te Geschich­te über das Erwach­sen­wer­den und den aus­sichts­lo­sen Ver­such, der Mensch zu sein, den ande­re in einem zu sehen glau­ben. Behut­sam und frei von Sen­ti­men­ta­li­tät insze­niert Regis­seu­rin Čejen Čer­nić Čanak die Lie­be als Natur­ge­walt, die sich ihren Weg bahnt – so vie­le Däm­me auch auf­ge­schüt­tet wer­den. Ein auf­re­gen­des, dabei ganz unauf­dring­li­ches Stück jun­ges quee­res Kino, zeit­los schön.

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