Andor Hirsch (Árva / Orphan)

Ungarn, Ver­ei­nig­tes König­reich, Deutsch­land, Frank­reich 2025, 132 min, Unga­risch mit deut­schen UT 

Regie: László Nemes 

Buda­pest, 1957. Nach dem geschei­ter­ten Auf­stand gegen das kom­mu­nis­ti­sche Regime wächst der jüdi­sche Jun­ge Andor bei sei­ner Mut­ter mit idea­li­sier­ten Geschich­ten über sei­nen ver­stor­be­nen Vater auf. Als plötz­lich ein bru­ta­ler Mann auf­taucht und behaup­tet, sein wah­rer Vater zu sein, wird sei­ne Welt auf den Kopf gestellt.

Die Chro­nik eines Kin­des, das sich der Wahr­heit über sei­ne Her­kunft stellt: ANDOR HIRSCH zeich­net die Geschich­te einer Fami­lie nach, die von eini­gen der dun­kels­ten Kapi­tel des 20. Jahr­hun­derts über­schat­tet ist. Vom ver­hee­ren­den Trau­ma des Holo­caust bis hin zur auto­ri­tä­ren Herr­schaft des Kom­mu­nis­mus ent­fal­tet Nemes’ neu­es­ter Film eine tief bewe­gen­de Kon­fron­ta­ti­on mit Iden­ti­tät, Erin­ne­rung und dem fra­gi­len Pro­zess, sich selbst neu zu erfinden.