Die Blut­grä­fin

Öster­reich / Luxem­burg / Deutsch­land 2026, 119 min, deut­sche Originalfassung

Regie: Ulri­ke Ottinger

Eine aben­teu­er­li­che Schnit­zel­jagd durch Wiens mor­bi­de Schau­plät­ze, opu­len­te Kos­tü­me und spek­ta­ku­lä­re Kino-Bil­der von Kame­ra­mann Mar­tin Gschlacht. Ein exzen­tri­scher Tanz der Vam­pi­re im Dreivierteltakt.

Zwi­schen Irr-Sinn und Aber-Witz: DIE BLUT­GRÄ­FIN von Kult­re­gis­seu­rin Ulri­ke Ottin­ger ist die Mut­ter aller Kino­fes­te, ein gro­tes­kes Gela­ge gran­dio­ser Gran­de Dames, die nach dem roten Eli­xier des Lebens stre­ben und auf der Umlauf­bahn der Deu­tun­gen abso­lut unein­hol­bar sind. Ein exzel­len­tes, spiel­freu­di­ges Ensem­ble in einer feder­leich­ten Vam­pir­ko­mö­die, die schon jetzt unsterb­lich ist.

“…Ottin­ger fin­det sou­ve­rän jene Ton­la­ge zwi­schen quee­rem Spek­ta­kel, heid­ni­schem Bil­der­sturm und Hoch­kul­tur-Per­si­fla­ge, die immer schon einen wich­ti­gen Strang in ihrem gro­ßen und beein­dru­cken­den Werk aus­ge­macht hat. Elfrie­de Jeli­nek hat ihr aus Freund­schaft bei den Dia­lo­gen ein wenig unter den Schreib­arm gegrif­fen und damit eini­ge groß­ar­ti­ge Details zu einem Film bei­gesteu­ert, den man nicht zuletzt als eine Urkun­de der Ver­bun­den­heit die­ser bei­den so unter­schied­li­chen Städ­te Ber­lin und Wien sehen kann.“ (Bert Reb­handl, tipBerlin)