Die Legen­de von Paul und Pau­la (The Legend of Paul and Paula)

DDR 1973, 109 min, deut­sche Ori­gi­nal­fas­sung mit engl. UT

Regie: Hei­ner Carow

Pau­la, allein­er­zie­hen­de Mut­ter zwei­er Kin­der, lernt in einem Ost­ber­li­ner Musik­lo­kal den Staats­be­am­ten Paul ken­nen. Paul ist ver­hei­ra­tet, wird aber von sei­ner Frau betro­gen. Die bei­den ver­lie­ben sich inein­an­der. Wäh­rend Pau­la bereit ist, für das gemein­sa­me Glück mit allen bür­ger­li­chen Kon­ven­tio­nen zu bre­chen, zögert Paul zunächst. Bis auch er erkennt, dass er in Pau­la sei­ne gro­ße Lie­be gefun­den hat.

„DIE LEGEN­DE VON PAUL UND PAU­LA – das ist roman­ti­sche Lie­be pur inmit­ten einer wid­ri­gen All­tags­welt und ein flam­men­des Plä­doy­er gegen das Ver­drän­gen sub­stan­zi­el­ler Emp­fin­dun­gen und einer eben­sol­chen Anzie­hungs­kraft. Hier geht es um den Mut, zu träu­men und sich gesell­schaft­li­chen Zwän­gen zu wider­set­zen, den Mut, alles zu wagen und sich lächer­lich zu machen, sowie um den Mut zum Kitsch, und zwar auf der inhalt­li­chen wie auf der for­ma­len Ebe­ne. Das ist gro­ßes Kino über das Schick­sal der klei­nen Leu­te, die sich vor lau­ter Lie­be über ihre Gren­zen erhe­ben und dadurch ihr Leben vor dem Gestank einer ran­zi­gen Gewöhn­lich­keit bewah­ren.“ (Marie Ander­son, kino​-zeit​.de)