Do You Love Me دو یو لوف مي

Frank­reich / Libanon/​ Deutsch­land / Katar 2026, 75 min, Ara­bisch | Fran­zö­sisch | Eng­lisch mit dt. UT

Regie: Lana Daher

„Des­ori­en­tie­rung ist ganz nor­mal: Will­kom­men im Libanon“

DO YOU LOVE ME ist eine spie­le­ri­sche und per­sön­li­che Rei­se durch die audio­vi­su­el­le Erin­ne­rung des Liba­non, die voll­stän­dig aus Archiv­ma­te­ri­al besteht. Es ist ein Lie­bes­brief an Bei­rut, der 70 Jah­re Film, Fern­se­hen, Heim­vi­de­os und Foto­gra­fie umfasst und die kol­lek­ti­ve Psy­che der Liba­ne­sen erforscht, die von Freu­de und Inti­mi­tät, Zer­stö­rung und Ver­lust geprägt ist. Durch die Augen von Bür­gern, Fil­me­ma­chern und Künst­lern rekon­stru­iert der Film eine frag­men­tier­te Geschich­te in einem Land ohne natio­na­les Archiv und fei­ert den krea­ti­ven Aus­druck als Wider­stand, Erneue­rung und Mög­lich­keit, Erin­ne­run­gen zu bewah­ren. Er stützt sich auf über 100 Wer­ke des unab­hän­gi­gen liba­ne­si­schen Kinos sowie auf unzäh­li­ge Heim­vi­de­os, Fotos, Pod­casts, Musik und ande­re Medien.

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„Asso­zia­tiv fügt Lana Daher Bil­der zusam­men, stellt Sze­nen von aktu­el­len neben Fil­me aus den 80er oder 90er Jah­ren und lässt so weni­ger eine linea­re Geschich­te Bei­ruts ent­ste­hen, als eine, die aus den Träu­men des Kinos schöpft. Und der Musik: Der 70er Jah­re Dis­ko-Hit „Lais­sez-moi danser/​ Lass mich tan­zen“ erklingt zu einer Mon­ta­ge diver­ser Spiel- und Doku­men­tar­film­bil­der und wirkt am Ende von DO YOU LOVE ME wie der idea­le Durch­hal­te­song für ein klei­nes Land, das teils aus eige­nem Ver­schul­den, teils unschul­dig zum Schau­platz immer neu­er Krie­ge wur­de, die sei­ne Zukunft auch im Jah­re 2026 unge­wiss erschei­nen las­sen.” (Micha­el Meyns, pro​gramm​ki​no​.de)