Hid­den­see

Deutsch­land 2026, 119 min, deut­sche Originalfassung

Regie: Anne­kat­rin Hendel

Hid­den­see, ein nur 17 Kilo­me­ter lan­ger Strei­fen Land in der Ost­see, geliebt als Sehn­suchts­ort der Frei­heit. Son­nen­an­be­ter, Nackt­ba­der, Künst­ler, Punks und Pro­mi­nen­te strö­men seit jeher in Scha­ren auf die Insel. Der Doku­men­tar­film reist durch ein gan­zes Jahr­hun­dert bis in die gol­de­nen 1920er zurück, als die intel­lek­tu­el­le Avant­gar­de hier zu Hau­se ist – wie Stumm­film­star Asta Niel­sen oder Lite­ra­tur-Nobel­preis­trä­ger Ger­hart Haupt­mann. Damals wie heu­te ist Hid­den­see gezeich­net von poli­ti­schen Ver­wer­fun­gen, die sich im gan­zen Land abspie­len. Deutsch­land im Minia­tur­for­mat. Meh­re­re Erzähl­strän­ge, ver­schränkt über Zei­ten und Genera­tio­nen, füh­ren schließ­lich zu den sich unauf­hör­lich zuspit­zen­den Span­nun­gen der Gegenwart.

In hyp­no­tisch schö­nen Schwarz-Weiß-Bil­dern ver­webt die preis­ge­krön­te Regis­seu­rin Anne­kat­rin Hen­del Land­schaft, Geschich­te und Schick­sa­le zu einem fas­zi­nie­ren­den Por­trät und blickt wie durch ein Brenn­glas auf Bewe­gun­gen, die weit über die legen­dä­re Ost­see­insel hin­aus­rei­chen. HID­DEN­SEE ist ein gleich­sam poe­ti­sches wie beun­ru­hi­gen­des Kino­er­leb­nis vol­ler visu­el­ler und erzäh­le­ri­scher Kraft.

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