In Lim­bo (W zawi­es­ze­niu / Зшиті кроки)

Polen 2024, 71 min, Ukrai­nisch | Rus­sisch mit deut­schen UT

Regie: Ali­na Maksimienko 

Als Russ­land in die Ukrai­ne ein­mar­schiert, befin­det sich Ali­na in Irpin, in der Nähe von Kiew. Sie ist allein, ihr Bein ist nach einer Ope­ra­ti­on in Gips. Bom­bar­diert und von der Außen­welt abge­schnit­ten, wird die Stadt zur Fal­le. Den­noch gelingt es Ali­na mit einem der letz­ten Trans­por­te aus der Stadt zu ent­kom­men und zu ihren Eltern auf dem Land zu zie­hen. In den ers­ten Wochen ver­su­chen sie, ein weit­ge­hend nor­ma­les Leben zu füh­ren. Die Mut­ter gibt Online-Kur­se, der Vater küm­mert sich um die Kat­zen und die Tie­re in der Umge­bung, Ali­na hält den All­tag mit ihrer Kame­ra fest. Doch die Front rückt näher und sie müs­sen eine Ent­schei­dung tref­fen: Blei­ben oder gehen?

„Die Grund­la­ge des Films sind mei­ne Video-Auf­zeich­nun­gen, die ich in Form einer Art Tage­buch doku­men­tiert habe. Dort habe ich ver­sucht, mei­ne eige­nen Gedan­ken und Gefüh­le fest­zu­hal­ten. Ich woll­te ver­ste­hen, was wirk­lich pas­siert, was die­ser Krieg ist, den ich und die Men­schen um mich her­um bis­her nur aus Büchern, Fil­men und Erzäh­lun­gen kann­ten, und der plötz­lich zu unse­rer schreck­li­chen Rea­li­tät gewor­den ist“. (Ali­na Maksimenko)