SK/CZ 2019, 93 min., OmeU
Drehbuch und Regie: Marko Škop, Kamera: Ján Meliš, Ask
Mit: Milan Ondrík, František Beleš, Zuzana Konečná, Ľubomír Paulovič, Katarína Kormaňáková u. a.
Milan (40) hat drei Kinder und arbeitet in Deutschland auf dem Bau, um seine Familie in der Slowakei zu ernähren. Während eines Besuchs in seiner Heimat über Weihnachten entdeckt er, dass sein ältester Sohn Adam Mitglied einer paramilitärischen Jugendgruppe ist. Der Junge ist in Mobbing und den Tod eines Mitschülers verwickelt. Der Vater muss entscheiden, was er tun soll. Dabei deckt er gemeinsam mit seiner Frau die Wahrheit über seinen Sohn, seine Familie, sich selbst und die Gemeinschaft um sie herum auf.
Marko Škop ist bekannt für seine einfühlsamen Beobachtungen menschlicher Schicksale. Sein Hauptaugenmerk lag zunächst auf Dokumentarfilmen, in denen er durch detaillierte Charakterzeichnungen Geschichten mit einer tiefen Botschaft erzählte. Seine Filme fanden stets Anklang bei einem breiten Publikum, von Laien bis hin zu Fachleuten. Auch der Film „Let there be light“ bildete da keine Ausnahme.