Sbor­mi­str / Bro­ken Voices | Zer­brech­lich: Jun­ges Kino aus Tsche­chi­en und der Slowakei

CZ/SK, 2025, 104 min, OmeU

Regie und Dreh­buch: Ondřej Pro­vazník, Kame­ra: Lukáš Milota

Mit: Kateři­na Fal­bro­vá, Juraj Loj, Maya Kin­te­ra, Zuzana Šula­jo­vá, Marek Cisovský

Anfang der 1990er, nur weni­ge Jah­re nach der sam­te­nen Revo­lu­ti­on: die drei­zehn­jäh­ri­ge Karolí­na träumt davon, Mit­glied in einem welt­be­rühm­ten Mäd­chen­chor zu wer­den und so wie ihre älte­re Schwes­ter und die ande­ren talen­tier­ten jun­gen Sän­ge­rin­nen mit dem Chor nach Ame­ri­ka zu rei­sen. Mit ihrer rei­nen Stim­me erregt Karolí­na bald die Auf­merk­sam­keit des bewun­der­ten und zugleich gefürch­te­ten Chor­lei­ters Mácha. Von ihm aus­er­wählt zu sein, fühlt sich für sie zunächst wie ein Tri­umph an, doch dann beginnt Karolí­na zu ver­ste­hen, dass die­ses Pri­vi­leg eine gefähr­li­che Kehr­sei­te hat. Inspi­riert vom Fall des Kin­der­chors Bam­bi­ni di Pra­ga unter­sucht der Film die fra­gi­le Gren­ze, an der Unschuld auf Macht­miss­brauch trifft.

Der Spiel­film von Ondřej Pro­vazník hat­te sei­ne Pre­mie­re auf dem Inter­na­tio­na­len Film­fes­ti­val Kar­lo­vy Vary 2025, wur­de inzwi­schen auf zahl­rei­chen Fes­ti­vals welt­weit gezeigt und aus­ge­zeich­net, zuletzt mit dem FIPRE­SCI-Preis des Trom­sø Inter­nas­jo­na­le Film­fes­ti­val 2026 und dem Preis der tsche­chi­schen Filmkritik.

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