Wohin mit mir?

Deutsch­land 2025, 79 min, deut­sche Originalfassung

Regie: Mar­vin Menné

Zwei jugend­li­che Geflüch­te­te suchen in Deutsch­land ihren Platz in einer Gesell­schaft, die sie nicht mit­denkt – zwi­schen Asyl­ver­fah­ren, Iden­ti­täts­su­che und dem Wunsch nach Normalität.

Majd und Shah­fai­sal leben in einer Wohn­grup­pe für unbe­glei­te­te min­der­jäh­ri­ge Geflüch­te­te in Deutsch­land. Dort begin­nen sie, sich selbst zu ent­de­cken – als Teen­ager mit Träu­men und Ängs­ten. Doch ihre Lebens­rea­li­tät ist geprägt von dro­hen­der Abschie­bung, fami­liä­rem Druck und gesell­schaft­li­cher Ableh­nung. Der Film beglei­tet die bei­den durch ihren All­tag, der zwi­schen Hoff­nung und exis­ten­zi­el­ler Unsi­cher­heit oszil­liert. WOHIN MIT MIR? beleuch­tet ein­drucks­voll, was nach der Flucht pas­siert und eröff­net einen empa­thi­schen Blick auf eine Lebens­pha­se, die vie­le in Poli­tik und Öffent­lich­keit über­se­hen: das Erwach­sen­wer­den im Ausnahmezustand.

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Mehr Infor­ma­tio­nen

„Der Film ver­wei­gert ein­fa­che Ant­wor­ten in sei­ner pas­si­ven Hal­tung und schafft statt­des­sen einen Raum des Gese­hen­wer­dens. Er zeigt zwei Jugend­li­che nicht als poli­ti­sche Sym­bo­le, son­dern als Men­schen, deren Rea­li­tät oft über­se­hen wird. So ent­steht ein ein­dring­li­ches und huma­nes Por­trät zwei­er Leben im Aus­nah­me­zu­stand, das lei­se, aber nach­hal­tig wirkt.“ (dok­Ka Fes­ti­val 2026)