Mi 28.09.

Zgjoi (Hive / Bienenstock), OmdU

Blerta Basholli
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Zgjoi (Hive / Bienenstock)

Kosovo, Schweiz, Albanien, Nordmazedonien 2021, 84 min, Albanisch mit dt. UT

Regie: Blerta Basholli

Fahrijes Ehemann gilt seit Kriegsende als vermisst – wie viele Männer in ihrem Dorf im Kosovo. Zusätzlich zur Ungewissheit hat die Familie auch finanzielle Sorgen. Als die Bienen, die sie züchten, kaum noch Honig geben, beschließt Fahrije, den Führerschein zu machen und mit hausgemachtem Ajvar, einer Paprikapaste, Geld in der Stadt zu verdienen. Doch die traditionelle patriarchalische Dorfgemeinschaft beobachtet ihr Tun misstrauisch und verurteilt offen ihre Bemühungen. Fahrije aber lässt sich nicht einschüchtern, und schon bald wagen es weitere Frauen, ihr bei diesem revolutionären Unternehmen zu helfen.

In ihrem preisgekrönten Debüt-Spielfilm zeigt Regisseurin Blerta Basholli eine mutige Frau, die zur Ernährerin ihrer Familie wird. Sie gründet eine Frauengenossenschaft in ihrem Heimatdorf und motiviert andere Frauen mit ähnlichem Schicksal zu Eigenständigkeit. Der Film erzählt vom Zusammenhalt unter Frauen, vom Aufbruch und von Heilung. Trotz großer Widerstände und patriarchaler Strukturen bringt Fahrije wieder Hoffnung und liebevolle Menschlichkeit zurück in eine Gemeinschaft, die sich durch Krieg und Zerstörung verloren hat.

HIVE ist von der wahren Lebensgeschichte von Fahrije Hoti inspiriert. Ebenso wie im Film hat die Kosovo-Albanerin ihren Mann seit Kriegsende als vermisst gemeldet. Sie ist heute eine erfolgreiche Unternehmerin und engagiert hauptsächlich Frauen und Witwen in ihrem Betrieb, in dem Ajvar und weitere landwirtschaftliche Erzeugnisse hergestellt werden. Seit sie über Frauenrechte spricht, ist sie im ganzen Land bekannt.

Zgjoi (Hive / Bienenstock), OmdU
Mi 28.09.

Europa Passage, OmdU

Andrei Schwartz
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Europa Passage

Deutschland 2022, 90 min, Deutsch | Rumänisch mit deutschen UT

Regie: Andrei Schwartz

„Ein berührendes Porträt von Menschen, die jeder Widrigkeit trotzen und versuchen, sich ein Stück Normalität aufzubauen.“ (Ysabel Fantou, DOK.fest München 22)

Wir alle kennen sie, die Menschen, die vor dem Drogerie- , Supermarkt oder vor der Kirche sitzen und betteln. Meist über mehrere Monate jeden Tag am gleichen Ort, bis sie plötzlich wieder weg sind. Aber wer sind diese Menschen, woher kommen sie und wohin verschwinden sie dann wieder? Was bringt sie dazu, bei jedem Wetter auf der Straße zu sitzen und zu betteln? Der Filmemacher Andrei Schwartz geht dieser Frage nach und begleitet in seinem Dokumentarfilm EUROPA PASSAGE über einen Zeitraum von 5 Jahren das Leben einer Gruppe von Roma, die dauerhaft zwischen Hamburg und ihrem rumänischen Heimatdorf Namaiesti pendeln.

Mangels Arbeit in Rumänien verdienen sie den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder mit Betteln in Hamburg. Sie schlafen unter Brücken und in Parks, in ständiger Angst entdeckt und vertrieben zu werden. Für die städtischen Behörden gelten sie als „freiwillige Obdachlose“, der Zugang zu den Notprogrammen bleibt ihnen sogar im Winter verwehrt. Alle paar Monate fahren sie heim, zurück zu ihren Kindern und Verwandten. Um zu verstehen, warum sie ihre Liebsten für Einnahmen von ein paar Euro am Tag zurücklassen, begleitet der Film sie zurück in ihr Heimatdorf Namaiesti. Wir erleben mit, wie hart die Bedingungen vor Ort sind, und dass diese Migration auch eine Folge der Wende ist, seit der es in der Region weder Arbeitsplätze noch eine Perspektive gibt.

Die zwei Hauptprotagonisten Maria und Tirloi sind die einzigen, die es im Laufe der Jahre geschafft haben, sich ein Stück Normalität aufzubauen. Sie bilden die Brücke zwischen den beiden Welten: Er hat Arbeit, sie geht noch immer betteln. Sie können ihre Enkelin zu sich holen, die als erste in der Familie lesen und schreiben lernt. Doch der Aufstieg hat seine Schattenseiten – er führt zu Neid und Konflikten mit den anderen Dorfbewohnern und zu einer Entfremdung zwischen den beiden.  Denn – wie Regisseur Andrei Schwartz resümiert – „alles hat seinen Preis“.

Ein Film über Menschen, die kaum eine Chance haben, und trotzdem versuchen, das Beste daraus zu machen. Und über den Preis, den sie dafür zahlen müssen.

Europa Passage, OmdU
Mi 28.09.

Alle reden übers Wetter

Annika Pinske
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Alle reden übers Wetter

Deutschland 2022, 89 min, deutsche Originalfassung

Regie: Annika Pinske

Clara hat es geschafft. Weg aus der ostdeutschen Provinz führt sie als Dozentin ein unabhängiges Leben in Berlin und macht ihren Doktor in Philosophie. Zwischen ihren beruflichen Ambitionen, einer Affäre mit einem ihrer Studenten und der fordernden Freundschaft zu ihrer Doktormutter Margot bleibt wenig Zeit für die Familie. Als Clara mit ihrer jugendlichen Tochter Emma zum 60. Geburtstag ihrer Mutter Inge zurück in die Heimat fährt, wird sie mit ihrem Ideal von einem freien, selbstbestimmten Leben konfrontiert. Wie hoch ist der Preis, den sie dafür zahlen muss?

„Der Film beobachtet die Geschlechterhierarchien in den ganz einfachen alltäglichen Interaktionen der Figuren und zeigt, wie stark wir in der Gesellschaft auf bestimmte Rollen festgelegt sind und wie schwierig es ist, diesen zugewiesenen Platz zu verlassen, auszubrechen und etwas Neues zu finden. Diese Sehnsucht hat mit Trennung und Grenzen zu tun, und es gibt ebenso viel Schmerz wie Verheißung. Ich liebe diese Widersprüche im Leben. Sie sind eine Art kreativer Motor für mich. (…)

Es gibt ein Gefühl der Unsicherheit bei Clara, das mit ihrem sozialen Status, ihrem Geschlecht und ihrer Herkunft zusammenhängt. Vielleicht muss ich an dieser Stelle von mir selbst sprechen, denn diese Erfahrung teile ich mit meiner Protagonistin. Ich würde sagen, dass ich erst durch den Kontakt mit Westdeutschen Ostdeutsche geworden bin. Vorher war es mir völlig egal, aber sobald ich Frankfurt/Oder, meine Heimatstadt an der deutsch-polnischen Grenze, verließ, musste ich ständig erklären, woher ich komme. Plötzlich wurde ich mit allen möglichen Stereotypen über Ostdeutsche konfrontiert– immer als Kompliment verpackt, denn ich wurde überhaupt nicht als Ostdeutsche gesehen. Als Reaktion darauf habe ich mich gefragt, wie sich Westdeutsche jemanden aus dem Osten vorstellen, was einen verunsichern und vereinnahmen kann. Außerdem gibt es auch Vorurteile über die Arbeiterklasse, und ich kann gar nicht genau sagen, welche Vorurteile in welche Kategorie gehören, aber sie machen etwas mit deinem Selbstbewusstsein. Ich glaube auch, dass Claras beruflicher Ehrgeiz eine Art Wiedergutmachung für ihre Mutter ist. Als die Mauer fiel, verlor Inge ihre Arbeit und musste die demütigenden Prozeduren des Arbeitsamtes über sich ergehen lassen. Ihr bisheriges Leben wurde plötzlich in vielerlei, oft erniedrigender Weise als wertlos angesehen. Ich glaube, dass viele Kinder nach der Wiedervereinigung diese Erfahrung kennen und teilen. Ich möchte über die Stereotypen hinausgehen und stattdessen die Erfahrungen von Ostdeutschen ansprechen, die diesen Bruch in ihrer Biografie erlebt haben. Ich glaube, dass das für die Menschen in Westdeutschland etwas völlig Fremdes ist. Und hier gibt es wirklich etwas von den Ostdeutschen zu lernen. Ich glaube, das übliche Narrativ ist immer umgekehrt gewesen.“ (Interview mit Annika Pinske, Auszug)

„Mit ihrer in klar gerahmten, ruhigen Einstellungen gefilmten Abschlussarbeit an der dffb vermisst Annika Pinske am Beispiel der Universität einerseits die Reste der innerdeutschen Grenze. Andererseits seziert sie fast lustvoll die feudalen Strukturen des Hochschulbetriebs, in dem die Dinge oft auf eisige Weise unausgesprochen bleiben. Hier ist es Sandra Hüller in einem kurzen Auftritt als Gastdozentin, die gegenüber Claras Professorin all die Dinge formulieren darf, die karrierewillige Mitarbeiter des Mittelbaus mit großer Wahrscheinlichkeit eher stumm in sich hineinfressen. Welcher Professor kriegt schon jeden Tag die Worte ‚Sie sind ein böser Mensch‘ zu hören?“ (Tim Caspar Boehme, TAZ 15.02.22)

Alle reden übers Wetter
Do 29.09.

Europa Passage, OmdU

Andrei Schwartz
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Europa Passage

Deutschland 2022, 90 min, Deutsch | Rumänisch mit deutschen UT

Regie: Andrei Schwartz

„Ein berührendes Porträt von Menschen, die jeder Widrigkeit trotzen und versuchen, sich ein Stück Normalität aufzubauen.“ (Ysabel Fantou, DOK.fest München 22)

Wir alle kennen sie, die Menschen, die vor dem Drogerie- , Supermarkt oder vor der Kirche sitzen und betteln. Meist über mehrere Monate jeden Tag am gleichen Ort, bis sie plötzlich wieder weg sind. Aber wer sind diese Menschen, woher kommen sie und wohin verschwinden sie dann wieder? Was bringt sie dazu, bei jedem Wetter auf der Straße zu sitzen und zu betteln? Der Filmemacher Andrei Schwartz geht dieser Frage nach und begleitet in seinem Dokumentarfilm EUROPA PASSAGE über einen Zeitraum von 5 Jahren das Leben einer Gruppe von Roma, die dauerhaft zwischen Hamburg und ihrem rumänischen Heimatdorf Namaiesti pendeln.

Mangels Arbeit in Rumänien verdienen sie den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder mit Betteln in Hamburg. Sie schlafen unter Brücken und in Parks, in ständiger Angst entdeckt und vertrieben zu werden. Für die städtischen Behörden gelten sie als „freiwillige Obdachlose“, der Zugang zu den Notprogrammen bleibt ihnen sogar im Winter verwehrt. Alle paar Monate fahren sie heim, zurück zu ihren Kindern und Verwandten. Um zu verstehen, warum sie ihre Liebsten für Einnahmen von ein paar Euro am Tag zurücklassen, begleitet der Film sie zurück in ihr Heimatdorf Namaiesti. Wir erleben mit, wie hart die Bedingungen vor Ort sind, und dass diese Migration auch eine Folge der Wende ist, seit der es in der Region weder Arbeitsplätze noch eine Perspektive gibt.

Die zwei Hauptprotagonisten Maria und Tirloi sind die einzigen, die es im Laufe der Jahre geschafft haben, sich ein Stück Normalität aufzubauen. Sie bilden die Brücke zwischen den beiden Welten: Er hat Arbeit, sie geht noch immer betteln. Sie können ihre Enkelin zu sich holen, die als erste in der Familie lesen und schreiben lernt. Doch der Aufstieg hat seine Schattenseiten – er führt zu Neid und Konflikten mit den anderen Dorfbewohnern und zu einer Entfremdung zwischen den beiden.  Denn – wie Regisseur Andrei Schwartz resümiert – „alles hat seinen Preis“.

Ein Film über Menschen, die kaum eine Chance haben, und trotzdem versuchen, das Beste daraus zu machen. Und über den Preis, den sie dafür zahlen müssen.

Europa Passage, OmdU
Do 29.09.

Wir könnten genauso gut tot sein

Natalia Sinelnikova
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Wir könnten genauso gut tot sein

Deutschland / Rumänien 2022, 93 min, Deutsch | tw. Polnisch mit dt. UT

Regie: Natalia Sinelnikova

Das Hochhaus am Waldrand ist bekannt für seine sorgfältig ausgewählte Hausgemeinschaft. Als ein Hund verschwindet und ihre Tochter sich weigert, das Bad zu verlassen, stellt sich die Sicherheitsbeauftragte Anna einem Wettkampf gegen die zunehmend absurdere Angst, die sich unter den Bewohner*innen ausbreitet. Die Utopie mit Waldblick gerät schleichend aus den Fugen.

„Ein abgelegenes Hochhaus und die umliegenden Gartenanlagen sind ausschließlicher Schauplatz einer subtilen Dystopie, in dem ausgewählte Menschen in einem Haus leben. Es dient als Allegorie für eine sichere Trutzburg, einen sicheren Hafen, sei es Deutschland oder Europa. Die Aufnahme ist restriktiv, die Angst vor dem Außen groß, dementsprechend schnell können Misstrauen und Verdächtigungen wachsen, die in diesem Fall die Sicherheitsbeauftragte Anna und ihre Tochter treffen. In der Berliner Trabantenstadt Marzahn wurde gedreht, doch dank der irritierenden Musik, dem unterschwelligen satirischen Tonfall und der genauen Ausstattung entsteht das Bild einer ganz eigenen Welt, die jedoch mehr mit unserer zu tun hat, als es den Anschein hat.“ (Michael Meyns, TAZ 10.02.22)

„- Frau Sinelnikova, Ihr Film erzählt aus Sicht einer polnisch-jüdischen Sicherheitsfrau von einer Hochhausgemeinschaft, die abgeschottet von der Außenwelt lebt. Woher stammt die Idee?

– Es fing an mit dem Mikrokosmos Hochhaus. Ich bin in Sankt Petersburg geboren, selbst in Hochhäusern aufgewachsen und wollte eine Geschichte erzählen, die an diesem Ort spielt. In die Ereignisse um die Hauptfigur und ihren Kampf darum, dazuzugehören, sind viele meiner eigenen Migrationserfahrungen eingeflossen. Es wurden auch politische Ereignisse aufgegriffen, es ist ein gegenwärtiger und zugleich universeller Film.

– Es geht auch darum, was diffuse Ängste mit den Menschen machen. Weil ein Hund verschwindet, gerät die Hausgemeinschaft in Aufruhr. Was fasziniert Sie an der Angst?

– Mich fasziniert die Macht der Angst und was sie aus Menschen macht. Angst ist ein System, das sich selbst reproduziert. Wie wird aus einer Mücke ein Elefant? Wie funktionieren Verschwörungstheorien? Dieser Prozess interessiert mich. Wir haben allerdings keinen Film gemacht, in dem die Radikalisierung der Gesellschaft in der Angst erklärt wird, vielmehr ist die Angst im Film ein Katalysator. ‚Das Gefühl, sicher zu sein, ist genauso wichtig wie die Sicherheit selbst‘ ist ein treffendes Zitat aus dem Film. (…)

Einmal singt jemand das jiddische Wiegenlied ‚Shlof mayn feygele‘. Welche Rolle spielt das Jüdische?

– Mir war es wichtig, von einer jüdischen Figur mit einer großen Selbstverständlichkeit zu erzählen. Ich erkläre ihr Jüdischsein dem Publikum nicht, ich mache es spürbar. Ich finde, man sieht im deutschen Film zu oft jüdische Figuren, die exotisiert werden und deren Jüdischsein nur über Religion oder Antisemitismuserfahrungen definiert wird.“ (Jens Balkenborg im Gespräch mit Natalia Sinelnikova, Jüdische Allgemeine 10.02.22)

 

Wir könnten genauso gut tot sein
Do 29.09.

Alle reden übers Wetter

Annika Pinske
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Alle reden übers Wetter

Deutschland 2022, 89 min, deutsche Originalfassung

Regie: Annika Pinske

Clara hat es geschafft. Weg aus der ostdeutschen Provinz führt sie als Dozentin ein unabhängiges Leben in Berlin und macht ihren Doktor in Philosophie. Zwischen ihren beruflichen Ambitionen, einer Affäre mit einem ihrer Studenten und der fordernden Freundschaft zu ihrer Doktormutter Margot bleibt wenig Zeit für die Familie. Als Clara mit ihrer jugendlichen Tochter Emma zum 60. Geburtstag ihrer Mutter Inge zurück in die Heimat fährt, wird sie mit ihrem Ideal von einem freien, selbstbestimmten Leben konfrontiert. Wie hoch ist der Preis, den sie dafür zahlen muss?

„Der Film beobachtet die Geschlechterhierarchien in den ganz einfachen alltäglichen Interaktionen der Figuren und zeigt, wie stark wir in der Gesellschaft auf bestimmte Rollen festgelegt sind und wie schwierig es ist, diesen zugewiesenen Platz zu verlassen, auszubrechen und etwas Neues zu finden. Diese Sehnsucht hat mit Trennung und Grenzen zu tun, und es gibt ebenso viel Schmerz wie Verheißung. Ich liebe diese Widersprüche im Leben. Sie sind eine Art kreativer Motor für mich. (…)

Es gibt ein Gefühl der Unsicherheit bei Clara, das mit ihrem sozialen Status, ihrem Geschlecht und ihrer Herkunft zusammenhängt. Vielleicht muss ich an dieser Stelle von mir selbst sprechen, denn diese Erfahrung teile ich mit meiner Protagonistin. Ich würde sagen, dass ich erst durch den Kontakt mit Westdeutschen Ostdeutsche geworden bin. Vorher war es mir völlig egal, aber sobald ich Frankfurt/Oder, meine Heimatstadt an der deutsch-polnischen Grenze, verließ, musste ich ständig erklären, woher ich komme. Plötzlich wurde ich mit allen möglichen Stereotypen über Ostdeutsche konfrontiert– immer als Kompliment verpackt, denn ich wurde überhaupt nicht als Ostdeutsche gesehen. Als Reaktion darauf habe ich mich gefragt, wie sich Westdeutsche jemanden aus dem Osten vorstellen, was einen verunsichern und vereinnahmen kann. Außerdem gibt es auch Vorurteile über die Arbeiterklasse, und ich kann gar nicht genau sagen, welche Vorurteile in welche Kategorie gehören, aber sie machen etwas mit deinem Selbstbewusstsein. Ich glaube auch, dass Claras beruflicher Ehrgeiz eine Art Wiedergutmachung für ihre Mutter ist. Als die Mauer fiel, verlor Inge ihre Arbeit und musste die demütigenden Prozeduren des Arbeitsamtes über sich ergehen lassen. Ihr bisheriges Leben wurde plötzlich in vielerlei, oft erniedrigender Weise als wertlos angesehen. Ich glaube, dass viele Kinder nach der Wiedervereinigung diese Erfahrung kennen und teilen. Ich möchte über die Stereotypen hinausgehen und stattdessen die Erfahrungen von Ostdeutschen ansprechen, die diesen Bruch in ihrer Biografie erlebt haben. Ich glaube, dass das für die Menschen in Westdeutschland etwas völlig Fremdes ist. Und hier gibt es wirklich etwas von den Ostdeutschen zu lernen. Ich glaube, das übliche Narrativ ist immer umgekehrt gewesen.“ (Interview mit Annika Pinske, Auszug)

„Mit ihrer in klar gerahmten, ruhigen Einstellungen gefilmten Abschlussarbeit an der dffb vermisst Annika Pinske am Beispiel der Universität einerseits die Reste der innerdeutschen Grenze. Andererseits seziert sie fast lustvoll die feudalen Strukturen des Hochschulbetriebs, in dem die Dinge oft auf eisige Weise unausgesprochen bleiben. Hier ist es Sandra Hüller in einem kurzen Auftritt als Gastdozentin, die gegenüber Claras Professorin all die Dinge formulieren darf, die karrierewillige Mitarbeiter des Mittelbaus mit großer Wahrscheinlichkeit eher stumm in sich hineinfressen. Welcher Professor kriegt schon jeden Tag die Worte ‚Sie sind ein böser Mensch‘ zu hören?“ (Tim Caspar Boehme, TAZ 15.02.22)

Alle reden übers Wetter
Fr 30.09.

Europa Passage, OmdU

Andrei Schwartz
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Europa Passage

Deutschland 2022, 90 min, Deutsch | Rumänisch mit deutschen UT

Regie: Andrei Schwartz

„Ein berührendes Porträt von Menschen, die jeder Widrigkeit trotzen und versuchen, sich ein Stück Normalität aufzubauen.“ (Ysabel Fantou, DOK.fest München 22)

Wir alle kennen sie, die Menschen, die vor dem Drogerie- , Supermarkt oder vor der Kirche sitzen und betteln. Meist über mehrere Monate jeden Tag am gleichen Ort, bis sie plötzlich wieder weg sind. Aber wer sind diese Menschen, woher kommen sie und wohin verschwinden sie dann wieder? Was bringt sie dazu, bei jedem Wetter auf der Straße zu sitzen und zu betteln? Der Filmemacher Andrei Schwartz geht dieser Frage nach und begleitet in seinem Dokumentarfilm EUROPA PASSAGE über einen Zeitraum von 5 Jahren das Leben einer Gruppe von Roma, die dauerhaft zwischen Hamburg und ihrem rumänischen Heimatdorf Namaiesti pendeln.

Mangels Arbeit in Rumänien verdienen sie den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder mit Betteln in Hamburg. Sie schlafen unter Brücken und in Parks, in ständiger Angst entdeckt und vertrieben zu werden. Für die städtischen Behörden gelten sie als „freiwillige Obdachlose“, der Zugang zu den Notprogrammen bleibt ihnen sogar im Winter verwehrt. Alle paar Monate fahren sie heim, zurück zu ihren Kindern und Verwandten. Um zu verstehen, warum sie ihre Liebsten für Einnahmen von ein paar Euro am Tag zurücklassen, begleitet der Film sie zurück in ihr Heimatdorf Namaiesti. Wir erleben mit, wie hart die Bedingungen vor Ort sind, und dass diese Migration auch eine Folge der Wende ist, seit der es in der Region weder Arbeitsplätze noch eine Perspektive gibt.

Die zwei Hauptprotagonisten Maria und Tirloi sind die einzigen, die es im Laufe der Jahre geschafft haben, sich ein Stück Normalität aufzubauen. Sie bilden die Brücke zwischen den beiden Welten: Er hat Arbeit, sie geht noch immer betteln. Sie können ihre Enkelin zu sich holen, die als erste in der Familie lesen und schreiben lernt. Doch der Aufstieg hat seine Schattenseiten – er führt zu Neid und Konflikten mit den anderen Dorfbewohnern und zu einer Entfremdung zwischen den beiden.  Denn – wie Regisseur Andrei Schwartz resümiert – „alles hat seinen Preis“.

Ein Film über Menschen, die kaum eine Chance haben, und trotzdem versuchen, das Beste daraus zu machen. Und über den Preis, den sie dafür zahlen müssen.

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Fr 30.09.

Wir könnten genauso gut tot sein

Natalia Sinelnikova
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Wir könnten genauso gut tot sein

Deutschland / Rumänien 2022, 93 min, Deutsch | tw. Polnisch mit dt. UT

Regie: Natalia Sinelnikova

Das Hochhaus am Waldrand ist bekannt für seine sorgfältig ausgewählte Hausgemeinschaft. Als ein Hund verschwindet und ihre Tochter sich weigert, das Bad zu verlassen, stellt sich die Sicherheitsbeauftragte Anna einem Wettkampf gegen die zunehmend absurdere Angst, die sich unter den Bewohner*innen ausbreitet. Die Utopie mit Waldblick gerät schleichend aus den Fugen.

„Ein abgelegenes Hochhaus und die umliegenden Gartenanlagen sind ausschließlicher Schauplatz einer subtilen Dystopie, in dem ausgewählte Menschen in einem Haus leben. Es dient als Allegorie für eine sichere Trutzburg, einen sicheren Hafen, sei es Deutschland oder Europa. Die Aufnahme ist restriktiv, die Angst vor dem Außen groß, dementsprechend schnell können Misstrauen und Verdächtigungen wachsen, die in diesem Fall die Sicherheitsbeauftragte Anna und ihre Tochter treffen. In der Berliner Trabantenstadt Marzahn wurde gedreht, doch dank der irritierenden Musik, dem unterschwelligen satirischen Tonfall und der genauen Ausstattung entsteht das Bild einer ganz eigenen Welt, die jedoch mehr mit unserer zu tun hat, als es den Anschein hat.“ (Michael Meyns, TAZ 10.02.22)

„- Frau Sinelnikova, Ihr Film erzählt aus Sicht einer polnisch-jüdischen Sicherheitsfrau von einer Hochhausgemeinschaft, die abgeschottet von der Außenwelt lebt. Woher stammt die Idee?

– Es fing an mit dem Mikrokosmos Hochhaus. Ich bin in Sankt Petersburg geboren, selbst in Hochhäusern aufgewachsen und wollte eine Geschichte erzählen, die an diesem Ort spielt. In die Ereignisse um die Hauptfigur und ihren Kampf darum, dazuzugehören, sind viele meiner eigenen Migrationserfahrungen eingeflossen. Es wurden auch politische Ereignisse aufgegriffen, es ist ein gegenwärtiger und zugleich universeller Film.

– Es geht auch darum, was diffuse Ängste mit den Menschen machen. Weil ein Hund verschwindet, gerät die Hausgemeinschaft in Aufruhr. Was fasziniert Sie an der Angst?

– Mich fasziniert die Macht der Angst und was sie aus Menschen macht. Angst ist ein System, das sich selbst reproduziert. Wie wird aus einer Mücke ein Elefant? Wie funktionieren Verschwörungstheorien? Dieser Prozess interessiert mich. Wir haben allerdings keinen Film gemacht, in dem die Radikalisierung der Gesellschaft in der Angst erklärt wird, vielmehr ist die Angst im Film ein Katalysator. ‚Das Gefühl, sicher zu sein, ist genauso wichtig wie die Sicherheit selbst‘ ist ein treffendes Zitat aus dem Film. (…)

Einmal singt jemand das jiddische Wiegenlied ‚Shlof mayn feygele‘. Welche Rolle spielt das Jüdische?

– Mir war es wichtig, von einer jüdischen Figur mit einer großen Selbstverständlichkeit zu erzählen. Ich erkläre ihr Jüdischsein dem Publikum nicht, ich mache es spürbar. Ich finde, man sieht im deutschen Film zu oft jüdische Figuren, die exotisiert werden und deren Jüdischsein nur über Religion oder Antisemitismuserfahrungen definiert wird.“ (Jens Balkenborg im Gespräch mit Natalia Sinelnikova, Jüdische Allgemeine 10.02.22)

 

Wir könnten genauso gut tot sein
Fr 30.09.

Alle reden übers Wetter

Annika Pinske
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Alle reden übers Wetter

Deutschland 2022, 89 min, deutsche Originalfassung

Regie: Annika Pinske

Clara hat es geschafft. Weg aus der ostdeutschen Provinz führt sie als Dozentin ein unabhängiges Leben in Berlin und macht ihren Doktor in Philosophie. Zwischen ihren beruflichen Ambitionen, einer Affäre mit einem ihrer Studenten und der fordernden Freundschaft zu ihrer Doktormutter Margot bleibt wenig Zeit für die Familie. Als Clara mit ihrer jugendlichen Tochter Emma zum 60. Geburtstag ihrer Mutter Inge zurück in die Heimat fährt, wird sie mit ihrem Ideal von einem freien, selbstbestimmten Leben konfrontiert. Wie hoch ist der Preis, den sie dafür zahlen muss?

„Der Film beobachtet die Geschlechterhierarchien in den ganz einfachen alltäglichen Interaktionen der Figuren und zeigt, wie stark wir in der Gesellschaft auf bestimmte Rollen festgelegt sind und wie schwierig es ist, diesen zugewiesenen Platz zu verlassen, auszubrechen und etwas Neues zu finden. Diese Sehnsucht hat mit Trennung und Grenzen zu tun, und es gibt ebenso viel Schmerz wie Verheißung. Ich liebe diese Widersprüche im Leben. Sie sind eine Art kreativer Motor für mich. (…)

Es gibt ein Gefühl der Unsicherheit bei Clara, das mit ihrem sozialen Status, ihrem Geschlecht und ihrer Herkunft zusammenhängt. Vielleicht muss ich an dieser Stelle von mir selbst sprechen, denn diese Erfahrung teile ich mit meiner Protagonistin. Ich würde sagen, dass ich erst durch den Kontakt mit Westdeutschen Ostdeutsche geworden bin. Vorher war es mir völlig egal, aber sobald ich Frankfurt/Oder, meine Heimatstadt an der deutsch-polnischen Grenze, verließ, musste ich ständig erklären, woher ich komme. Plötzlich wurde ich mit allen möglichen Stereotypen über Ostdeutsche konfrontiert– immer als Kompliment verpackt, denn ich wurde überhaupt nicht als Ostdeutsche gesehen. Als Reaktion darauf habe ich mich gefragt, wie sich Westdeutsche jemanden aus dem Osten vorstellen, was einen verunsichern und vereinnahmen kann. Außerdem gibt es auch Vorurteile über die Arbeiterklasse, und ich kann gar nicht genau sagen, welche Vorurteile in welche Kategorie gehören, aber sie machen etwas mit deinem Selbstbewusstsein. Ich glaube auch, dass Claras beruflicher Ehrgeiz eine Art Wiedergutmachung für ihre Mutter ist. Als die Mauer fiel, verlor Inge ihre Arbeit und musste die demütigenden Prozeduren des Arbeitsamtes über sich ergehen lassen. Ihr bisheriges Leben wurde plötzlich in vielerlei, oft erniedrigender Weise als wertlos angesehen. Ich glaube, dass viele Kinder nach der Wiedervereinigung diese Erfahrung kennen und teilen. Ich möchte über die Stereotypen hinausgehen und stattdessen die Erfahrungen von Ostdeutschen ansprechen, die diesen Bruch in ihrer Biografie erlebt haben. Ich glaube, dass das für die Menschen in Westdeutschland etwas völlig Fremdes ist. Und hier gibt es wirklich etwas von den Ostdeutschen zu lernen. Ich glaube, das übliche Narrativ ist immer umgekehrt gewesen.“ (Interview mit Annika Pinske, Auszug)

„Mit ihrer in klar gerahmten, ruhigen Einstellungen gefilmten Abschlussarbeit an der dffb vermisst Annika Pinske am Beispiel der Universität einerseits die Reste der innerdeutschen Grenze. Andererseits seziert sie fast lustvoll die feudalen Strukturen des Hochschulbetriebs, in dem die Dinge oft auf eisige Weise unausgesprochen bleiben. Hier ist es Sandra Hüller in einem kurzen Auftritt als Gastdozentin, die gegenüber Claras Professorin all die Dinge formulieren darf, die karrierewillige Mitarbeiter des Mittelbaus mit großer Wahrscheinlichkeit eher stumm in sich hineinfressen. Welcher Professor kriegt schon jeden Tag die Worte ‚Sie sind ein böser Mensch‘ zu hören?“ (Tim Caspar Boehme, TAZ 15.02.22)

Alle reden übers Wetter
Sa 01.10.

Wir könnten genauso gut tot sein – in Anwesenheit der Regisseurin Natalia Sinelnikova / Vorbestellung empfohlen!

Natalia Sinelnikova
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Wir könnten genauso gut tot sein

Deutschland / Rumänien 2022, 93 min, Deutsch | tw. Polnisch mit dt. UT

Regie: Natalia Sinelnikova

Das Hochhaus am Waldrand ist bekannt für seine sorgfältig ausgewählte Hausgemeinschaft. Als ein Hund verschwindet und ihre Tochter sich weigert, das Bad zu verlassen, stellt sich die Sicherheitsbeauftragte Anna einem Wettkampf gegen die zunehmend absurdere Angst, die sich unter den Bewohner*innen ausbreitet. Die Utopie mit Waldblick gerät schleichend aus den Fugen.

„Ein abgelegenes Hochhaus und die umliegenden Gartenanlagen sind ausschließlicher Schauplatz einer subtilen Dystopie, in dem ausgewählte Menschen in einem Haus leben. Es dient als Allegorie für eine sichere Trutzburg, einen sicheren Hafen, sei es Deutschland oder Europa. Die Aufnahme ist restriktiv, die Angst vor dem Außen groß, dementsprechend schnell können Misstrauen und Verdächtigungen wachsen, die in diesem Fall die Sicherheitsbeauftragte Anna und ihre Tochter treffen. In der Berliner Trabantenstadt Marzahn wurde gedreht, doch dank der irritierenden Musik, dem unterschwelligen satirischen Tonfall und der genauen Ausstattung entsteht das Bild einer ganz eigenen Welt, die jedoch mehr mit unserer zu tun hat, als es den Anschein hat.“ (Michael Meyns, TAZ 10.02.22)

„- Frau Sinelnikova, Ihr Film erzählt aus Sicht einer polnisch-jüdischen Sicherheitsfrau von einer Hochhausgemeinschaft, die abgeschottet von der Außenwelt lebt. Woher stammt die Idee?

– Es fing an mit dem Mikrokosmos Hochhaus. Ich bin in Sankt Petersburg geboren, selbst in Hochhäusern aufgewachsen und wollte eine Geschichte erzählen, die an diesem Ort spielt. In die Ereignisse um die Hauptfigur und ihren Kampf darum, dazuzugehören, sind viele meiner eigenen Migrationserfahrungen eingeflossen. Es wurden auch politische Ereignisse aufgegriffen, es ist ein gegenwärtiger und zugleich universeller Film.

– Es geht auch darum, was diffuse Ängste mit den Menschen machen. Weil ein Hund verschwindet, gerät die Hausgemeinschaft in Aufruhr. Was fasziniert Sie an der Angst?

– Mich fasziniert die Macht der Angst und was sie aus Menschen macht. Angst ist ein System, das sich selbst reproduziert. Wie wird aus einer Mücke ein Elefant? Wie funktionieren Verschwörungstheorien? Dieser Prozess interessiert mich. Wir haben allerdings keinen Film gemacht, in dem die Radikalisierung der Gesellschaft in der Angst erklärt wird, vielmehr ist die Angst im Film ein Katalysator. ‚Das Gefühl, sicher zu sein, ist genauso wichtig wie die Sicherheit selbst‘ ist ein treffendes Zitat aus dem Film. (…)

Einmal singt jemand das jiddische Wiegenlied ‚Shlof mayn feygele‘. Welche Rolle spielt das Jüdische?

– Mir war es wichtig, von einer jüdischen Figur mit einer großen Selbstverständlichkeit zu erzählen. Ich erkläre ihr Jüdischsein dem Publikum nicht, ich mache es spürbar. Ich finde, man sieht im deutschen Film zu oft jüdische Figuren, die exotisiert werden und deren Jüdischsein nur über Religion oder Antisemitismuserfahrungen definiert wird.“ (Jens Balkenborg im Gespräch mit Natalia Sinelnikova, Jüdische Allgemeine 10.02.22)

 

Wir könnten genauso gut tot sein – in Anwesenheit der Regisseurin Natalia Sinelnikova / Vorbestellung empfohlen!
Mi 05.10.

Spatzenkino – Herbstgestöber / nur mit Voranmeldung unter 449 47 50

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https://www.spatzenkino.de/php/programm/bl/?m=10&y=2022

Spatzenkinoprogramm-Berlin_Sep_Okt_Nov_Dez_2022

Herbstgestöber

Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab: Der Herbst ist da!

Wieso fallen die Blätter herunter? Und was passiert noch im Herbst? Der kleine braune Hase findet es heraus.
Regie: Steve Moltzen, AUS 2011, Zeichentrickfilm

Herbstmärchen

Der kleine Bär ist viel zu wach für den Winterschlaf. Erst ein märchenhaftes Blattgestöber bringt ihn zur Ruhe.
Regie: Alina Kotowska, PL 1983, Stoptrick-Animation, 4 Min.

Molly Monster lässt Drachen steigen

Molly Monster wartet ungeduldig, bis der richtige Wind weht, der ihren Drachen in die Lüfte trägt.
Regie: Michael Ekblad, Ted Sieger, D/CH/S 2010, Computeranimation, 5 Min.

One, two, tree

Ein Paar Gummistiefel bringen den Baum auf eine Idee: Er macht einen Spaziergang und findet viele Freunde.
Regie: Yulia Aronova, F 2015, Computeranimation, 7 Min.
So 16.10.

Spatzenkino – Hin und weg / nur mit Voranmeldung unter 449 47 50

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https://www.spatzenkino.de/php/programm/bl/?m=11&y=2022

Spatzenkinoprogramm-Berlin_Sep_Okt_Nov_Dez_2022

Hin und weg

 

Die Schnecke und der Buckelwal

Die kleine Schnecke träumt von einer Reise um die weite Welt. Da kommt der freundliche Buckelwal gerade recht und schon geht die Reise los.
Regie: Max Lang, Daniel Snaddon, GB/D 2021, 3D Animation, 26 Min.

Die allerlangweiligste Oma der ganzen Welt

Greta findet ihre Oma sterbenslangweilig. Sie redet immer nur von Vergangenem und denkt nicht an Greta. Doch ein Spiel ändert alles.
Regie: Damaris Zielke, D 2022, Computeranimation, 7 Min.
Mi 07.12.

Spatzenkino – Frohe Weihnachten / nur mit Voranmeldung unter 449 47 50

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https://www.spatzenkino.de/php/programm/bl/?m=12&y=2022

Spatzenkinoprogramm-Berlin_Sep_Okt_Nov_Dez_2022

Frohe Weihnachten

Polly hilft der Großmutter

Als sich ihre Großmutter kurz vor Weihnachten das Bein bricht, übernimmt Polly kurzerhand den Bonbonverkauf auf dem Markt. Als Dankeschön geht ihr großer Weihnachtswunsch in Erfüllung.
Regie: Daniel Bergmann, S 1989, Realfilm, 29 Min.

Tomte und der Fuchs

Ein hungriger Fuchs schleicht zum Hühnerstall. Doch der Hof wird von dem Wichtel Tomte Tummetott bewacht, der zum Glück ein Herz für alle Tiere hat.
Regie: Are Austnes,Yaprak Morali, Computeranimation, N, 8 Min.
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